Montag, 27. September 2010

Wissenschaftsminister Heubisch in Augsburg

Wie wir kurzfristig erfahren haben, wird heute gegen drei Uhr Wissenschaftsminister Heubisch an der Uni über den doppelten Abiturjahrgang sprechen.

Wir werden hingehen und uns das anhören - gehst du mit?

Montag, 27. September, 15 Uhr an der Jura-Fakultät: Wissenschaftsminister Heubisch spricht über den doppelten Abiturjahrgang

24 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vorschläge für Fragen:
- Werden weitere Gelder bereit gestellt, um die Lehre sicherzustellen? Es ist derzeit schon nicht möglich, alle verlangten Kurse zu besuchen (wie die Basisqualifikation im LA HS).

-Die Uni ist in manchen Fakultäten jetzt schon überlastet (wie in Sport). Wie kann man behaupten, das die Lehre für den doppelten Jahrgang sichergestelt werden kann. Gibt es einen Notfallplan?

Anonym hat gesagt…

Rethorikfeuerwerk von Heubisch gestern Nachmittag:

"Sie sind zu wenige und haben eine Menge zu schultern."

"Wenn ich schon in Rente wäre, könnte ich mir vorstellen Philosophie zu studieren. Auch in der Wirtschaft brauchen wir solche Querdenker".

"Es fehlen uns 1,4 Mio Arbeitsplätze (gemeint sind Menschen die diese besetzen sollen). Das bedeutet einen Verlust für die Deutsche Wirtschaft von 650 Milliarden."

"Wir sind es der Gesellschaft schuldig (...) ich habe bereits 3 Kinder, ich habe meine Schuldigkeit getan."

"Junge Menschen sind unberechenbar, wir versuchen nachzusteuern."

"Die Chancen sind genausogut mit dem doppelten Abiurjahrgang."

"Sie haben den Studienplatz sicher".

Zitiert Karl Valentin mit dem Spruch: "Prognosen sind schwierig vor allem wenn sie die Zukunft betreffen". (Anmerkung: Der Spruch wird neben Valentin übrigens auch Mark Twain oder Winston Churchill nachgesagt. Auch Helmut Kohl hatte bereits seine Variante davon)

Und später: "Wir haben ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent".

"Sie müssen nicht jede Vorlesung persönlich besuchen, ich würde es Ihnen allerdings empfehlen".

"Ich würde es abstellen (Anmerkung: die Probleme der Universitäten) wenn ich wüsste wie."

"Wir saßen auch schon mal auf der Treppe...".

"Studiengebühren sind sozial verträglich, das hat eine Studie bewiesen". (Anmerkung: Gerade als ehemaliger Student und Wissenschaftsminister sollte er eigentlich wissen, dass eine Studie herzlich wenig aussagt)"

"Ich möchte nichts schönreden, aber wir haben auch keine Katastrophe".

Und zum Schluss: "Ein Referat in der Universität sollte nicht mehr als 20 Minuten dauern, meins war daher äußerst vorbildlich."

Anonym hat gesagt…

Politische Entscheidungsträger in Deutschland versprachen sich von der Einführung des Bachelor-Studiums unter anderem eine Entschärfung des Fachkräftemangels. Ein auf drei Jahre verkürztes Studium, so die Erwartung, würde mehr Studierende in die Hochschulen locken. Eine erste Zwischenbilanz des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim für die Jahre 1998 bis 2006 fällt indessen ernüchternd aus. Weder hat die schrittweise Einführung des nur noch dreijährigen Bachelor-Studiums die Anzahl der Studienanfänger in diesem Zeitraum merklich erhöht, noch sind die Zahlen der Studienabbrecher spürbar gesunken(...)

Siehe mehr: http://idw-online.de/pages/de/news387685

Anonym hat gesagt…

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (übrigens von vielen Wirtschaftsvertretern unterstützt) hat eine Studievorgelegt, die zu dem Ergebnis kommt, dass Studiengebühren keinerlei abschreckende Wirkung auf Studieninteressierte hätten. Heubisch orientiert sich daran und sagt, dass Studiengebühren sozial verträglich seien.

Zu der (zwischen Tür und Angel gestellten) Frage warum es denn so viele Leute nach Österreich (keine Studiengebühren, zulassungsfrei!) zum Studieren ziehe, meinte Heubisch lapidar dass nach Wien zu gehen halt schick sei.

Anonym hat gesagt…

Heubisch sagte auch, er hätte sich mit Malte Pennekamp von der Landes-ASten-Konferenz Bayern zum Thema "verfasste Studierendenschaften" geeinigt. Das scheint dieser wohl etwas anders zu sehen:

http://www.studierendenvertretungen-bayern.de//index.php?option=com_content&task=view&id=110&Itemid=1

Fachschaft SoWiSo hat gesagt…

Cooler Blogeintrag zum Besuch:
http://fachschaftsowiso.blogspot.com/2010/09/ruckblick-zur-veranstaltung-der-uni-fur.html

Anonym hat gesagt…

Vom 4. bis 10. Oktober 2010 findet an der Ruhr-UNI in Bochum ein einwöchiger Workshop statt. Es sollen die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht, Perspektiven herausgearbeitet, Positionen und gemeinsame Aktionen entwickelt werden, wie wir das Bildungssystem und damit die Gesellschaft verändern können hin zu selbstbestimmten Lernen und Leben. Näheres findet ihr hier:
http://www.bildungsprotest-wuerzburg.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Aufruf-zu-einem-Perspektiven-Treffen.pdf

Anonym hat gesagt…

Gibt wohl tatsächlich eine Einigung mit der LandesAstenkoferenz, aber die handelt sich um den Bologna Prozess:
http://www.fauna.uni-erlangen.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/100607_leitlinien.pdf

Anonym hat gesagt…

Im Mitgliedermagazin "aktiv", Ausgabe 04/2010, Seite 17 veröffentlicht die KKH Allianz-Versicherung folgenden Hinweis:

"Die geplante Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze zum Wintersemester 2010 hat auch Auswirkungen auf die Beiträge versicherungspflichtiger Studenten, Praktikanten und Berufsfachschüler.

Bei einem Ausgangswert von 597,00 Euro ergibt sich zur Krankenversicherung ein Monatsbeitrag von 70,27 Euro (inklusive Zusatzbetrag von acht Euro), zuzüglich Pflegeversicherungen von 11,64 Euro für Eltern und 13,13 Euro für kinderlose Studenten.
Somit beträgt der Monatsbeitrag insgesamt 81,91 Euro für Eltern und 83,40 Euro für Kinderlose. Ab wann die neuen Beiträge gelten, ist noch
offen. Die entsprechende Gesetzesvorlage wird Ende September im Vermittlungsausschuss des Bundesrates behandelt."

Bildausschnitt:
http://www.netmoo.de/public/kkh-bafoeg.png

Magazin als PDF:
http://www.kkh-allianz.de/default/getfile.cfm?fileurl=/fileserver/kkhallianz/files/2490.pdf&pk=112920&pkf=2490&ftype=f

Anonym hat gesagt…

Verfahren gegen Frankfurter Student_innen eingestellt:

Bei allen 106 wegen Hausfriedensbruchs angezeigten Besetzern sei "wegen geringer Schuld" von einer Verfolgung abgesehen worden, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Samstag dem Onlineportal des Hessischen Rundfunks.

Am fraglichen Abend im Dezember 2009 hatte der Uni-Präsident die Studenten um 18.15 Uhr zum Verlassen der Räume aufgefordert, um 18.45 Uhr hatte die Polizei geräumt.


Weiterlesen:
http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=37001:studenten-gehen-nach-uni-besetzung-straffrei-aus&catid=22:allgemein&Itemid=59

Anonym hat gesagt…

Protest zu Kanzlerinbesuch und CDU-Regionalkonferenz

Schon dreimal hat die AG Bildungsstreik SFA die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Soltau-Fallingbostel zum Streik aufgerufen und zu Demonstrationen in Walsrode und Hannover mobilisiert – immer mit großem Zuspruch unter den Jugendlichen. Jetzt plant die Gruppe eine weitere Demonstration, die sich ausdrücklich nicht nur an Jugendliche sondern an alle Bevölkerungsgruppen richtet. In einem Bündnis mit AtomkraftgegnerInnen, sozialen Initiativen, Gewerkschaften, der Partei die Grünen und der Grünen Jugend, der Partei Die Linke und der Linksjugend ruft die AG Bildungsstreik für den 22.10. ab 16 Uhr am Rathausplatz in Bad Fallingbostel zu einer Tanzdemo gegen die Klientelpolitik der schwarz-gelben Bundes- und Landesregierung auf. Das Motto “Den Wahnsinn wegtanzen – Gegen Atomkraft, Sozialabbau und Elitenbildung” macht deutlich, dass die Atompolitik mit dem Ausstieg aus dem Atomausstieg, die Sozialpolitik mit dem Sparpaket sowie die “immernoch desaströse Bildungspolitik” im Fokus des Protests stehen.

Am 22.10. treffen sich die CDU-Landesverbände Niedersachsen und Bremen in der Heidmark-Halle Bad Fallingbostel mit Kanzlerin Angela Merkel zur CDU-Regionalkonferenz. In den Augen des Prostestbündnisses der ideale Zeitpunkt um deutlich zu machen, dass die Politik der CDU auch in der Provinz der Lüneburger Heide jeglichen Rückhalt verloren habe. “Wir wollen die Demo tanzen sehen, um zu symbolisieren, dass wir trotz allen Frusts, den die Regierenden uns bereiten, den Mut nicht verlieren,” so David Waack von der AG Bildungsstreik SFA. “Aber auch wer lieber nicht tanzen sondern einfach nur mitlaufen will, ist natürlich herzlich willkommen. Die Demonstration bietet ein breites Spektrum, in dem sich jeder wiederfinden wird,” fügt Egon Hilbich, Atomkraftgegner und Mitglied der Grünen aus Bad Fallingbostel hinzu.

Die Demonstration startet am 22.10. um 16 Uhr auf dem Rathausplatz in Bad Fallingbostel und zieht dann zur Heidmark-Halle, dem Veranstaltungsort der CDU. Alle Infos auch im Internet unter http://www.bildungsstreikSFA.blogsport.de

Anonym hat gesagt…

Ich habe mich gerade über diese Meldung gewundert:

Heubisch will Studiengebühren nicht erhöhen

Trotz des Sparzwangs an Bayerns Hochschulen will Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) höhere Studiengebühren vermeiden. «An eine Erhöhung der Studienbeiträge wird niemand denken - ich jedenfalls nicht», betonte Heubisch am Donnerstag bei einer Ministerbefragung im Landtag. Die jüngsten Sparbeschlüsse des Kabinetts bedeuten für Bayerns Hochschulen eine Sparvorgabe von knapp 13 Millionen Euro bis Ende des Jahres, wie Heubisch weiter sagte. Der geplante Ausbau der Hochschulen laufe aber schneller als geplant. «Die Handlungsfähigkeit der Hochschulen ist nicht gefährdet.»

Quelle: dpa/lby (http://www.dnews.de)

Anonym hat gesagt…

Achtung! Achtung ! Achtung!

Beim Bafög gelten ab sofort neue Freibeträge und eine neue Altersgrenze im Masterstudium. Dadurch können auch Studenten Geld erhalten, die bisher keine Förderung bekamen. Sie sollten prüfen, ob ihnen staatliche Unterstützung zusteht.

«Ein Masterstudent zum Beispiel, der im vergangenen Jahr aus Altersgründen abgelehnt wurde, kann durch die Anhebung der Grenze auf 35 Jahre jetzt einen Anspruch haben», erklärte Christian Gröger vom Studentenwerk Berlin. Auch durch die erhöhten Freibeträge für das Einkommen der Eltern gebe es nun ein «breiteres Anspruchsspektrum».

Studenten müssen auf die Bafög-Änderungen aber schnell reagieren, um ihre Ansprüche zu sichern. Denn gezahlt werde erst ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird, erläuterte Gröger, der das Amt für Ausbildungsförderung in Berlin leitet. «Studenten müssen ihn also bis zum 31. Oktober um 23.59 Uhr bei uns in den Briefkasten werfen, damit sie rückwirkend ab dem 1. Oktober gefördert werden können.» Wer zu spät kommt und seinen Antrag erst im November abgibt, verschenkt womöglich eine Monatsrate. «Um die Frist zu wahren, reicht es aber aus, zunächst einen formlosen Antrag zu stellen und die Unterlagen nachzureichen.»

Das Bafög steigt rückwirkend zum 1. Oktober um durchschnittlich zwei Prozent oder 13 Euro im Monat. Der Bundesrat stimmte dem Vorhaben am Freitag in Berlin zu. Der Höchstsatz steigt von 648 auf 670 Euro im Monat. Außerdem erhöhen sich die Elternfreibeträge um drei Prozent auf 1605 Euro, und das Höchstalter für die Förderung im Masterstudium wird auf 35 Jahre heraufgesetzt.(...)

Ganzer Artikel:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1053662

Anonym hat gesagt…

Am Dienstag, 19. Oktober 2010, finden österreichweit Universitätsvollversammlungen aller MitarbeiterInnen und Studierenden statt, um auf die prekäre finanzielle Lage der Universitäten hinzuweisen.

Flyer für Wien:
http://www.emancipating-education-for-all.org/general_assemblies_oct19

Anonym hat gesagt…

Artikel zur derzeitigen Situation in Österreich:
http://de.indymedia.org/2010/10/292221.shtml

Anonym hat gesagt…

Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Bayern e. V. und der Hochschule Bayern e. V. vom 18. Oktober 2010:
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2010/pm2010_210.shtml

Anonym hat gesagt…

Mehr Infos zu Österreich
http://de.indymedia.org/2010/10/292411.shtml

Anonym hat gesagt…

Die Studierendenvertretung und der Bildungsprotest Würzburg, rufen alle Studierenden auf, diesen Samstag gemeinsam in Würzburg auf die Straße zu gehen, gegen die jüngsten Sparbeschlüsse der Bayerischen Staatsregierung protestieren!

Treffpunkt: 9:15 Uhr am Residenzplatz

Ziel: 10 Uhr Saalbau Luisengarten

Dort beginnt um diese Uhrzeit der Regionalparteitag der CSU.

Link:
http://www.bildungsprotest-wuerzburg.de/blog/?p=3383

Anonym hat gesagt…

Protest in Nürnberg und Coburg formiert sich:
http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/coburg/coburg/art2394,1244212

Anonym hat gesagt…

Sorgen vor dem Studenten-Ansturm
http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/sorgen-studenten-ansturm-967327.html

Anonym hat gesagt…

In Würzburg auf der Demo solidarisierten sich die CSU-Mandatsträger MdL Oliver Jörg, MdB Paul Lehrieder und Landrat Eberhard Nuss mit etwa 700 Studierenden und Uni-Mitarbeitern, die, Uni-Präsident Alfred Forchel vorneweg, gegen die Kürzungen demonstrierten.

Artikel: http://www.mainpost.de/regional/franken/Ueberraschung-bei-Uni-Protesten;art1727,5792784

Anonym hat gesagt…

Am Samstag den 20. November findet um · 14:00 - das 1. Marburger Forum für Bildung statt. Das Programm ist folgendes:

14:00 Uhr: Begrüßung und „Fast Forward Theater“
14:30 Uhr: Get Together! - Gedanken und Erfahrungen in Gruppen
15:30 Uhr: Gemeinsamer Austausch


REFLEKTIEREN

16:00 Uhr: 1. Workshop-Phase
17:00 Uhr: Vortrag von Dr. Matthias Burchardt (Universität Köln) - „Ökonomisierung von Bildung“
18:00 Uhr: Fast Forward Theater
18:15 Uhr: 2. Workshop-Phase


AGIEREN

19:30 Uhr: Vernetzungsplenum
20:00 Uhr: Konzert
Somepeopledrown, Cressy Jaw, Davinn

Durchgängig: Filmstube (mit Videos zu Bildungsprotesten aus aller Welt), leckeres Essen (VoKü) & Getränke, sowie Infostände

Weitere Infos:
http://www.marburger-bildungsforum.de.vu/

Anonym hat gesagt…

Wie stehts um den Bildungsstreik in Freiburg und in Baden- Württemberg?

Audio: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=36939

Anonym hat gesagt…

Die beiden Rektoren der Uni Regensburg und der Hochschule Regensburg haben am Dienstag zu einer Pressekonferenz geladen, auf der sie die Auswirkungen des vom bayerischen Kabinett angedrohten Streichkonzerts an den Hochschulen skizzieren wollen.(...)Am Dienstag, 16. November, findet ab 14 Uhr eine Vollversammlung der Studierenden im Audimax statt. Diesmal mit Vertretern der Hochschulleitung, anders als bei den Bildungsprotesten im vergangenen Jahr.(...)

Ganzer Artikel: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Studenten-und-Hochschul-Leitung-im-selben-Boot-;art1172,18869#minited18581

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