Montag, 17. Mai 2010

Demonstration am 9. Juni

Der internationale Bildungsstreik geht nicht nur weiter, sondern jetzt auch wieder auf die Straße!

Stören dich überfüllte Lehrräume, DozentInnen- und LehrerInnenmangel, marode Schulen und Universitäten, zu hoher Prüfungs- und Leistungsdruck und dass das alles auch noch zu viel kosten soll?

Dann geh mit  uns auf die Straße, sei dabei am
9. Juni um 13:00 Uhr auf dem Elias-Holl - Platz (unterer Rathausplatz) 

22 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Zwischenfall auf Bildungsgipfel in Berlin, Frau Schavan zeigt Emotionen

(...)Sie kann nicht punkten
Mäßig begeistert von Schavans Idee sind auch die Studenten: Zwei Milliarden auf zehn Jahre - bei mehr als 300 Hochschulen im Land "ein Tropfen auf den heißen Stein", rechnet einer vor.

So richtig punkten kann Schavan also nicht. Dass der Gipfel dennoch ein starker Auftritt von ihr wird und man sie so emotional wie selten sieht, liegt an einem Zwischenfall. Drei Bildungsstreik-Aktivisten sorgen für einen Eklat, als sie plötzlich den Saal verlassen - Vorwürfe an die Ministerin richtend und Flugblätter verteilend. Eine "inszenierte Komödie", eine "Schavan-Show" sei der Gipfel, steht auf den Zetteln.


Kampf den Eitelkeiten
"Der erfolgreiche Dialog darf nicht in Eitelkeiten enden", erwidert Schavan dann aufgebracht in einer Verteidigungsrede. Zur Verbesserung der Bologna-Reform seien die Studenten mehr denn je eingebunden worden.

Zur Reform, dem eigentlichen Thema, gibt es an diesem Tag allerdings nicht mehr als eine Bestandsaufnahme. Bei der Kernforderung vieler Studenten nach einem freien Master-Zugang nach dem Bachelor bleiben Politik und Rektoren stur. Die Korrekturen an den Bachelor-Studienordnungen, die seit den Protesten 2009 vielerorts laufen, sollen weitergehen, heißt es.(...)

Ganzer Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/263/511370/text/

Anonym hat gesagt…

Noch deutlicher heißt es hier:

(...)Annette Schavan kochte vor Wut. „Ich nehme Sie ernst, dann erwarte ich auch, dass Sie uns ernst nehmen“, rief sie ins Mikrofon und wischte sich mit einem Tuch über den Mund. Kaum einer dürfte die Ministerin je so aufgebracht erlebt haben.

Schavan wollte nicht akzeptieren, dass die Konferenz ausgerechnet von den am meisten Betroffenen gesprengt würde. Tatsächlich hat es ein solches Treffen in zehn Jahren Bologna-Reform noch nie gegeben. Und die Ministerin hatte sich bemüht, alle Beteiligten einzuladen, um sich nicht dem Vorwurf der Parteilichkeit auszusetzen. So waren konfessionelle, liberale, konservative, sozialdemokratische und sozialistische Studentengruppen anwesend und erhielten Rederecht. Nach dem Abgang letzterer beteuerten die übrigen, dass sie eine andere, dialogbereite Studentenschaft vertreten.

Nach der Konferenz zeigten sie sich über die Ergebnisse dennoch enttäuscht. „Ein Zeitplan für die Behebung der gröbsten Mängel der Reform steht noch aus“, sagte Anja Graf-Gadow vom Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften. „Die Länder, die bei Reformen mauern, hätten benannt werden sollen“, sagte Johannes Knewitz vom Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen. Eine Liste mit konkreten nächsten Schritten hat die Konferenz nicht gebracht.(...)

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article7671779/Studenten-Eklat-bei-Schavans-Uni-Krisenkonferenz.html#vote_7396666

Anonym hat gesagt…

Und hier noch eine Audiodatei vom Gegengipfel:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1185022/

Anonym hat gesagt…

Ähm, warum stehen eigentlich jetzt Parteien und Organisationen auf dem Flyer?! Wurde das im Plenum beschlossen???

AG Presse hat gesagt…

Ja, wurde es. Kamen keine Einsprüche! Liebe Grüße an Nicht-Anwesende^^

Anonym hat gesagt…

liebe grüße an alle anwesenden! und willkommen im parteien-einerlei, das ihr wohl nötig habt um noch etwas relevanz abzugreifen.

Anonym hat gesagt…

Es war mal Grundkonsenz, dass keine Parteien als Sponsoren angegeben sind. Ist echt enttäuschend, dass jetzt wenige solche wichtigen Entscheidungen umstürzen können. Übel!

AG Presse hat gesagt…

Dann kommt BITTE vorbei und macht's besser! Mit Abstand nörgeln ist zeimlich easy...

Silvio hat gesagt…

Liebe nörgler und pseudo demokraten,

ich, der mal wieder seinen namen für den ganzen spaß hergibt, hab langsam die schnauze gestichen voll. Die arbeit der letzten wochen wurde stehts von 4 personen gemacht, ständig wird an plenabeschlüssen rumgemotzt aber man is ja zu bequem selbst mal zu erscheinen, und und und. Die parteien wurden mit eingebunden da in zuknft gemeinsam mit ihnen anträge in die parlamente getragen werden und eine kooperation nicht mehr wegzudenken ist. solltet ihr vollpfeifen was zu meckern haben dann schingt eure faulen ärsche ins plenum. macht doch selbst mal was! oder ist man sich dafür zu fein? ich arbeite jeden tag ca 12 stunden an der Orga für den Bildungsstreik und hätte sicher noch andere sachen zu erledigen.

mit ziehmlich angepissten grüßen

Silvio

Florian hat gesagt…

Das ist alles recht einfach. Wer da ist, entscheidet mit, wer nicht da ist, trägt mit. Der Umkehrschluss liegt nahe: wer mit entscheiden möchte, muss vielleicht einfach mal aufkreuzen.

Die Chance dazu hat man (wie gehabt) jeden Donnerstag um 18 Uhr, die jeweiligen Sitzungen sind meist recht produktiv, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Vor allem, wenn man irgendwas gern anders hätte.

Anonym hat gesagt…

Finde es wirklich recht lächerlich, wie sich hier aufspielt und die beleidigte Leberwurst markiert wird.

Parteien auf Flyern polarisieren jedenfalls. Die Leute die vom Plenum wegbleiben, werden ihre Gründe haben.

Anonym hat gesagt…

Hochschule München senkt die Studiengebühren

(...)Ein Besuch im Lieblingsrestaurant, ein großer Blumenstrauß für die Mama oder ein Lehrbuch für die Uni - solche Dinge bekommt man für 35 Euro. Diesen Betrag sparen Studenten der Hochschule München künftig, denn die ehemalige Fachhochschule hat die Studienbeiträge gesenkt - um 35 Euro auf nunmehr 430 Euro pro Semester.

Gefordert war von Seiten der Studenten allerdings eine Absenkung der Beiträge auf 100 Euro. Dementsprechend verhalten sind die Reaktionen auf die Entscheidung des Senats: „35 Euro sind besser als nichts“, sagt Christian Waldeck, Vorsitzender des studentischen Konvents der Hochschule. „Aber der große Wurf ist das nicht.“ Niemand sei in Freude ausgebrochen, man sehe die Entscheidung aber als Teilerfolg auf dem Weg zur Abschaffung.
Auch für die Studenten der Technischen Universität (TU) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gibt die Entscheidung der Hochschule Anlass zu leisem Optimismus. An beiden Universitäten wird zurzeit geprüft, ob weiterhin die volle Beitragshöhe von 500 Euro ausgeschöpft werden muss.(...)

Ganzer Artikel:
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hochschule-muenchen-senkt-studiengebuehren-770904.html

Silvio hat gesagt…

lieber Anonym Typ,

es wurden ALLE parteien eingeladen den Bildungsstreik zu unterstützen. Wenn CSU und FDP kein interesse haben können wir sie ja auch nicht zwingen oder?

AG Presse hat gesagt…

Gründe fernzubleiben hin oder her, wer nicht mitredet, wird nicht gehört, selber Schuld.

Anonym hat gesagt…

Gegen den Ausverkauf der Hochschulen sein, aber dann selbst den Bildungsstreik ausverkaufen?!

Hm, anscheinend ist doch alles mit Geld käuflich geworden...

Silvio hat gesagt…

Wenn man keine ahnung hat, dann einfach mal ... is klar oder? Der Bildungsstreik verkauft sich null an die Parteien. Im gegenteil! Auch das nichthandeln der unterstützenden Parteien wird öffentlich kritisiert. Aber is ja immer wieder schön das es menschen gibt die rummeckern, egal wie wenig wissen sie in dem fall besitzen. Aber was bringt hier argumentation? Wahrscheinlich nichts. Ich sollte mich damit abfinden das es wohl doch genügend dummschwätzer auf dieser welt gibt

Anonym hat gesagt…

Ja, immer wie man es halt gerade braucht für die (bevorstehenden) Wahlen. Ein Teil des Astas hat sich gestern auch positiv zum Bildungsstreik geäußert und um die Sensation perfekt zu machen, sogar auch gleich noch zur Senatssaalbesetzung.

Anonym hat gesagt…

schön,dass jetzt jeder lesen kann...dass hier nur gestritten wird...
macht nen super eindruck! KLASSE!
die parteien und dieser kommunistische jugendverband stören vielleicht den ein oder anderen. is ja auch normal,vollständige einstimmigkeit wirds nie geben.

aber dennoch,dass sich jetzt die verantzwortlichen für jeden sichtbar zerlegen ist sehr schade. und dass der,der lt. eigener Aussage alles alleine organsiert,und das 12 stunden am tag,sogar noch beleidigend wird,zeugt nicht von geistiger reife des diesjährigen bildungsprotests.

Silvio hat gesagt…

kleine frage, wo steht da ein kommunistischer Jugendverband? Und wo habe ich geschrieben alles alleine zu machen? Zitat:"Die arbeit der letzten wochen wurde stehts von 4 personen gemacht,..." Und ja, ist schön, dass das hier jeder lesen kann. Zeugt von wirklicher Tranzparenz :) Auch wenn ich zugeben muss, dass das mit dem dummschwätzer und ähnliches meinerseits wirklich unabgebracht war. Ich möchte mich dafür entschuldigen. Wir stehen gerade alle ein wenig unter Druck denke ich.

Silvio

Anonym hat gesagt…

kommunistischer jugendverband = SOLID

anderes thema, transparenz ist cool,wirklich! aber kleinkindtypisches Schmollverhalten ist peinlich. bitte jungs und mädels. wieso streiten wir uns untereinander? zerlegt doch lieer gemeinsam die gegner! wir haben gemeinsame ziele! ALTER!!!!!!!!
und bitte versucht doch endlich eure persönlichen stimmungen hier wegzulassen, erst beleidigen dann entschuldigen. OMG das ist kein kindergarten! wir sind studenten und keine volldeppen!

Anonym hat gesagt…

Die Linksjugend ['solid] ist ein deutscher Jugendverband. Er ist die anerkannte Jugendorganisation der Partei Die Linke.

Die Organisation bezeichnet sich selbst als sozialistisch, antifaschistisch, basisdemokratisch und feministisch. ['solid] steht für „sozialistisch, links, demokratisch“.

Kurze Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Linksjugend_'solid

Anonym hat gesagt…

wird dass hier jetzt das solid diskussionsforum?
die machen wenigstens mit im vergleich zu den anderen. ich mag die zwar auch nicht, aber sie unterstützen uns! ENDE.

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