Freitag, 12. Februar 2010

BREAKING NEWS – BREAKING NEWS – BREAKING NEWS – BREAKING NEWS

Protestierende besetzen Unirektorat

Seit heute früh ist der Hörsaal 1 nicht mehr weiter besetzt, stattdessen haben sich die protestierenden Studierenden dazu entschlossen, in das Rektorat zu ziehen, um dort weiter zu tagen. Der Forderung, den Senatssaal zur Verfügung zu stellen, hat Kanzler der Universität Augsburg Zimmermann nicht entsprochen. Für weitere Verhandlungen mit Herrn Zimmermann sehen die Studierenden im Rektoratsgebäude keinen Sinn mehr, sie fordern daher einen anderen Gesprächspartner aus der Universitätsleitung. Für 10 Uhr wurde ein Termin mit Herrn Loidl zugesagt, zu dem die Presse eingeladen ist. Da kein Raum zur Verfügung gestellt wurde, wird das Gespräch vor dem Senatssaal stattfinden.

9:40 Vizepräsident Alois Loidl kommt früher als gedacht und sperrt den Senatssaal auf, ab jetzt finden die Verhandlungen dort statt, es wird wieder getwittert.

25 Kommentare:

AG Presse hat gesagt…

9:40 Vizepräsident Alois Loidl kommt früher als gedacht und sperrt den Senatssaal auf, ab jetzt finden die Verhandlungen dort statt

Anonym hat gesagt…

Anmerkung:

Diese Verhandlungen sind nicht basisdemokratisch und haben keinen Bestand für die Studierenden der Universität Augsburg.
Die Delegation dort hat keine tragfähige Mehrheit.

Ihr könnt also direkt aufhören mit den 'Verhandlungen'.

Wenn ihr noch wisst, worauf unsere Bewegung eigentlich basiert / basieren sollte.

... hat gesagt…

hier ein link zu einem kleinen zusammenschnitt aus der ersten halben stunde des gestrigen plenums.
leider führte das gespräch mit der universitätsleitung direkt zur wiederaufnahme der besetzung, diemal im rektoratsgebäude.
http://www.youtube.com/watch?v=ltv8FkKyaxo

Scheiß auf die "Sandtrinker" hat gesagt…

@ Anonym

Basisdemokratie hin oder her, es ist immer gut wenn was passiert und ausserdem gibt es in den Semesterferien kaum ein richtiges Umfeld bzw. Möglichkeiten für basisdemokratische Entscheidungen wie im Plenum während eines Semesters. Manchmal handeln Menschen nach Ihrer eigenen Facon und ich hoffe auch im Sinne ihres eigenen gesunden Menschenverstandes. Ich fand die ganze Aktion zumindest als richtigen Schritt, auch wenn Ergebnisse auf sich warten lassen. Es war wenigstens so, dass man zum ersten mal mit jemandem aus der Unileitung einigermaßen vernünftig sprechen konnte, was meiner Ansicht nach vorher nicht der Fall war.

Anonym hat gesagt…

Als so genannte Bildungselite sollte man wissen, wann etwas sachdienlich und gewinnbringend ist. Genauso sollte man sich - als so genannte Bildungselite - darüber im Klaren sein, ab wann etwas schadet und nur noch peinlich ist.

Und ehrlich - das was sich hier im Moment entwickelt schadet der Sache, einem sinnvollen Dialog, dem Ruf ALLER Studenten und der Universität als Bildungsinstitution.

Überlegt doch einfach mal, wie das nach außen hin wirkt. Das, was ihr erreichen wollt, werdet ihr auf diese Weise nie durchbringen können!

Einige haben es ja schon richtig erkannt:
Der Rückhalt für die Bewegung schwindet oder ist bereits durch diese Aktion nur noch minimal. Und dies insbesondere in der Studentenschaft, die durch die "neuen Besetzer" angeblich doch basisdemokratisch vertreten wird.

Außerdem sollte die Presse AG dafür sorgen, dass die Beiträge nicht wie ein drittklassiger Artikel aus der Bildzeitung wirken! Das untergräbt eure Glaubwürdigkeit nur noch weiter.

Schade, dass sich die so genannte Bildungselite so präsentiert.

In diesem Sinne:
- Denkt mal darüber nach, was ihr da macht.
- Denkt mal darüber nach, welche Konsequenzen mit eurem Handeln verbunden sind.
- Denkt einfach mal nach - als Bildungselite!

Anonym hat gesagt…

Ist super, dass es jetzt doch zu einem aussagekräftigen Gespräch kam auf Druck der Studierenden. Übrigens hat die Unileitung alle Klausuren für Freitag und Samstag aus dem Hörsaal 1 in andere Räume verlegt, aus Angst vor einer Neubesetzung.

Anonym hat gesagt…

@Scheiß auf die "Sandtrinker" (interessanter Name, übrigens!)

Natürlich ist so eine emotionale Entscheidung durchaus verständlich und in der Natur des Menschen.

Allerdings... Ist das relativ lachhaft, es tut mir Leid.
Ich bin nicht wirklich der Meinung, dass 'irgendetwas' passieren sollte, damit wir wieder 'Aufwind' bekommen oder Dergleichen.
(Wir müssen immer reflektieren und uns überlegen! was wir tun und was wir sein wollen.)

Klar, die Leitung ist uns nicht 'bestmöglich' entgegengekommen. (Wobei sich jeder im Plenum natürlich eine ganz eigene Welt gezeichnet hat)
Aber so, wie Herr Zimmermann aufgetreten ist, funktioniert es in der Realität!

Wir sind nicht im Schlaraffenland und dürfen der Universitätsleitung nicht einfach alles aufbürden und 'sie machen lassen'.
Und uns dann beschweren, dass sie 'nicht gut genug' für die Sache einstehen. (Wobei Herr Zimmermann stets betont hat, dass sie schon immer für viele unserer Dinge einstehen.)

Ich habe zu Beginn der Bewegung gedacht, dass wir als Studierende über unseren Schatten springen könnten, indem wir unsere vollständige Kooperation mit der Unileitung anbieten.

Der Unileitung vorschlagen, dass wir gemeinsam (auch neben der Unipräsidenten E.V) für Ideale einstehen und Dinge von denjenigen einfordern, die 'den Kuchen verteilen'. Bayernweit.

Es wurde ja nach 'politischem Druck' gerufen... Wo dieser denn bleibe und warum es keinen gebe.

Ich sag' noch kurz, warum es keinen gibt:
Wir sind noch immer nicht vernetzt.
Diese lose Vernetzung hat eben keine Substanz und kann kaum politischen Druck aufbauen.

*Das* müssen wir ändern.
Und hier liegt der Hund begraben:

Wir haben gemeint, ein 'bayernweiter Forderungskatalog' würde uns helfen oder reichen.
Bei Leibe nicht!

Papier kann man verbrennen, den Inhalt muss niemand lesen.

Wenn wir jedoch bei jedem einzelnen Abgeordneten (wir haben deren Adressen... sie sind öffentlich zugänglich), der *für* die Studiengebühren gestimmt hat, anklopfen und mit ihm konstruktiv über dessen Entscheidung und deren Konsequenzen reden...

... und jede Universität das auch für sich macht, ohne Delegation oder so einen nicht-basisdemokratischen Unsinn, können wir wirklich in den politischen Prozess einwirken.

Auf die Straße zu gehen (und Ähnliches) ist medienpräsent und man liest von uns dann maximal 3 Tage lang etwas. Aber das ist zu lose.

'Auf die Straße zu gehen' baut erst mit einem Generalstreik Druck auf. Wenn entweder alle Unis das machen oder jeder Mensch in Deutschland.

Natürlich gibt es noch andere Wege, Druck aufzubauen... Aber eine Radikalisierung in der Hinsicht tötet die Idee. Deswegen führe ich das nicht weiter aus.

Kurzum:
Wenn wir uns nochmals darauf besinnen, wer wir sind, was wir wollen und wie wir das erreichen können...
... kann diese Sache noch halbwegs gut ausgehen.

Alles andere führt dazu, dass ich und viele andere dieser Bewegung absolut kein Vertrauen mehr entgegenbringen können.

So schön es am Anfang war... Manche haben inzwischen ein verzerrtes Realitätsbild.
Und diese Menschen sind, so denke ich, einfach zu emotional (gebunden an den Streik / den HS I).

In dem Sinne hoffe ich einfach, dass alles noch gut ausgeht und ich irgendwann wieder Teil dieser (im Kern) guten Bewegung sein kann.

Scheiß auf die "Sandtrinker" hat gesagt…

Ich kann der Antort auf meinenn obigen Kommentar nur beipflichten. Natürlich muss die Vernetzung der Protestierenden, der verschiedenen Unileitungen in Bayern und Deutschland besser werden um Veränderungen zu erziehlen. Deshalb muss das auch Bestandteil der Planungen und Diskussionen während der Semesterferien sein! Außerdem muss ich sagen, dass nach dem heutigen Gepräch mit der Unileitung, meiner Ansicht nach, ein Schritt in puncto Kooperation gemacht wurde. jetzt stellt sich natürlich die frage wie man dies nun nutzen kann.
Beim punkt der Überemotionalisierung bin ich übrigens auch deiner Meinung, aber das sollte niemanden davon abhalten weiter zu machen und diese Leute zur Räson rufen, denn sie haben zweifellos auch gute Ideen.

Anonym hat gesagt…

Passend zu Bildungsprotesten, CSU und Pro Augsburg lehnen Mittel für StadtschülerInnenvertretung ab!

Anonym hat gesagt…

Nur auf Druck der Presse und der Studierenden gab es überhaupt eine Aussage von der Unileitung. Was Zimmermann gestern geliefert hat, war eine Lachnummer und ein Schlag in Gesicht für alle Protestierenden.

Anonym hat gesagt…

Ich im Plenum habe jede seine Ausführungen verstanden.

Er hatte eine vielleicht nicht sehr angenehme Art, auf Fragen zu antworten... Aber das liegt daran, dass er weiß, *wie* man antwortet.

Es hätte auch ganz anders kommen können und das Plenum hätte die Sache absolut nicht akzeptiert.

Hand auf's Herz... Was hat man sich da vorgestellt?

Herr Zimmermann kommt rein und sagt 'OK, Jungs und Mädels, machen wir alles, ihr habt Recht und wir haben all die Jahre lang nur Scheiße gebaut...'?

Fakt ist, *wir* haben nichts erwirkt, erarbeitet und abgeliefert, was 'belastbar' ist.
Ein Forderungskatalog... ist nicht viel.

Inzwischen bin ich überzeugt, dass dieser Forderungskatalog unsere Bewegung bremst.
Zumindest sollte er nicht so im Zentrum stehen.
(Und der Punkt Studiengebühren erst! Als ob die Erhebung eben derjenigen der Grund oder die Wurzel wäre!)

Kurz:
Wir wissen WAS falsch läuft und WARUM es falsch läuft und WIE man es (eventuell) besser machen kann und WER für WELCHE Entscheidungen verantworlich ist.
(Herr Zimmermann hat uns auf jede dieser W-Fragen eine Antwort geliefert...)

Ist es damit getan, dass wir das zusammentragen und dann irgendjemandem abgeben?

Und hier hört unsere Bewegung auf.
Herr Zimmermann hat dies wohl auch so gesehen und seine Antworten dementsprechend gestaltet.
Und immer wieder, bis alle es verstehen (leider hat es kaum jemand verstanden), uns auf die richtige Richtung hingewiesen.

Und dennoch ist es wieder so, dass wir 'von unten herab' zum Wiater oder sonstwem hingehen *müssen*(das bilden wir uns nur ein), um mal ein Gespräch auf 'gleicher Ebene' führen zu *können*.

Wir gehen das inzwischen allesamt falsch an.

Wir nutzen nicht einmal die vorhandenen(!) Strukturen effizient aus.

Wir reden aneinander vorbei.

Wir reden uns auseinander.

Als Hinweis:
Wir sollten unsere Vernetzung *hier an der Uni* besser gestalten.
Den Kontakt Dozent-Student ausbauen. Und jede Abteilung miteinbeziehen (Hilfsarbeiter? Studentenwerk?)
Die Dozenten haben auch ein Stimmrecht, so wie ich das verstanden habe.

Im Grunde müssen wir einen Kontakt aufbauen zu den Menschen, die (wie Herr Zimmermann wiederholt angemerkt hat) 'diese Entscheidungen demokratisch fällen.'

Erst dann haben wir eine 'Front', und hier möchte ich mich von diesem Begriff und diesem Gedankenkonstrukt gleich verabschieden.

Hier an der Universität darf(!) es keine 'Fronten' geben. Hier hat alles, was für die eine Seite Konsequenzen hat, gleichsam Konsequenzen auf alle anderen Menschen.

Die Universität ist ein lebendiger Mikrokosmos.

Erst wenn wir Schritt für Schritt Strukturen aufbauen, die im Endeffekt jedem Menschen hier ein 'politisches Gewicht' (und zwar unabhängig von der Ebene!) verleihen, können wir irgendetwas erwirken.

Wir sehen meistens nur tatenlos zu, was so passiert.
Und wenn es uns nicht passt 'wird halt besetzt'.

Beides führt nicht zum Ziel, sondern weit davon weg.

Die Universitätsleitung war immer auf unserer Seite.
Aber manche müssen wohl Helden spielen und sich einbilden, etwas erreichen zu müssen wie 1968.

Anonym hat gesagt…

Warum hast du uns dann nicht übersetzt was der Kanzler ausgesagt hat. Der Vizepräsident hat heute mal Tacheles geredet. Aber warum?! Weil erst Druck aufgebaut wurde, ganz einfach. Sogar die Leute von der Univerwaltung haben heute gesagt, dass es schwierig ist mit Zimmermann zu reden, weil er nie auf den Punkt kommt. Also vielleicht sogar keine Absicht gestern Abend, sondern einfach seine schwer verständliche Art und Weise.

Ach ja nur so grundsätzlich mal zur Info, hintenrum hat der "liebe solidarische" Kanzler Stress beim Personal gemacht, weil man uns überhaupt den Schlüssel für den Mikrophonschrank gegeben hat. Ich sag euch eins, der weiß genau was er tut und das gestern war bloße Hinhaltetaktik.

Anonym hat gesagt…

Viele Grüße aus Bayreuth,

wir verfolgen gespannt die augsburger Debatte an der Uni. Wir haben einen Präsidenten, der sich nicht gegen die Studenten aussprechen will (wenngleich er irgendwie gegen die belange kämpft). Ich weiß nicht wie sehr diese Aussage in augsburg zutrifft. Jedenfalls wurde bei uns eine studentische Vollversammlung mit Abstimmung einberufen. Bei dieser sprachen sich 85 % der für eine Absenkung der Studiengebühren aus (25% Wahlbeteiligung). So ist der Druck auf die Hochschulleitung stark gestiegen. Wir gehen davon aus, dass die Senkung auf 300 € zum nächsten WS wirksam sein wird. Vielleicht ist das auch ein Modell für Augsburg.

Solidarische Grüße...

Anonym hat gesagt…

Völlig verständlich: Hätte er mit "Ja" geantwortet, würde ihn niemand in München mehr Ernst nehmen (Naja außer Hippies und Spät-68erInnen).

Anonym hat gesagt…

Hier ein Artikel über die Rektorats_Besetzung in der AZ:

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Studenten-besetzen-Uni-Rektorat-_arid,2069851_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

und wieder heißt es Sprecher...

und an meinen Vorschreiber:
schau Dir doch den Video an!
Also man sieht doch eindeutig das sich der Herr um eine Aussage drückt und keine Lust hat zu antworten... und bei Ja-Antwort würde ihn keiner mehr ernst nehmen???? So nimmt ihn außer Dir keiner mehr ernst!!!!!
und was ist mit den anderen Unileitungen, die hinter dem Protest stehen? Nimmt die keiner mehr ernst?
Schwachsinn!! Mit den Unileitungen gemeinsam könnte viel leichter tatsächlich etwas verändert werden...

Anonym hat gesagt…

Das war typisch für die Unileitung, wieder einmal erst auf Druck zu reagieren. Zwei Wochen lang war die Einladung und der Termin zu dem Treffen mit der Unileitung an die Unileiung bei dieser bereits vorhanden, zwei Wochen lang haben wir nichts gehört.

Weder auf einen Brief, den wir 2mal am Rektorat überreicht haben, noch zu einer zweiten weiteren erwarteten Äußerung zu den Vorgängen beim Besuch des Finanzministers hatte die Universitätsleitung Stellung bezogen. Erst aufgrund des erneuten Einschaltens der Presse kam es überhaupt zu einer Bewegung seitens der Leitung.

Einen Tag vor Beginn (am 10ten - also 10 Tage nach Ablauf des Ultimatums) veröffentlicht sie dann eine Pressemitteilung und 5 Stunden vor Beginn der Veranstaltung unsere Kontaktgruppe zur Unilkeitung anruft, um zu sagen, es hätte keiner Zeit außer dem Kanzler ist an sich schon ein Skandal.

Dass dann auch noch ein Mann vor uns steht, der den Ernst der Lage nicht begriffen hat, völlig auf unschuldig tut, seine Spielchen treibt, Worthülsen am laufenden Band abfeuert und dann am Schluss auch noch polemisch wird und die Moderation beschuldigt, sie wäre an der Eskalation schuld gewesen, hat das Fass zum überlaufen gebracht.

Es ist nur mehr als recht, dass sich einige Menschen dazu entschloissen haben, noch einmal zu handeln, bevor alle in die wohlverdienten Semesterferien gehen. So lange sollten nämlich alle hingehalten werden, so wie es aussieht.

Seit dem Ende der Besetzung war, bis auf die Vollversammlungen bei den Fakultäten, nichts mehr zu hören in der Öffentlichkeit von geplanten Verbesserungen. Zumindest nicht bei der Universitätsleitung. Wenn jetzt nicht etwas passiert wäre, wäre die gesamte Besetzungsdauer von 6 Wochen umsonst gewesen und man hätte solche Aktionen nie wieder ernst genommen.

Ich finde es gut, dass hier noch einmal Leute ihren Mut zusammen genommen haben, denn es hätte auch mit einer polizeilichen Räumung enden können. Jetzt haben alle, Akteure so wie auch Zuschauer der ganzen Geschichte die volle Brisanz der Dinge noch einmal auf dem Schirm.

Vielleicht ist diese Information ja auch zu Herrn Wiater vorgedrungen, der sich im Moment in Indien befindet, aber während der Besetzung sofort am ersten Tag auf der Matte stand und "Gesprächsbereitschaft" signalisiert hat, während er in seinen Vorlesungen über die Besetzung gehetzt hat.

Er steht für Prestige und Uniklinik und nicht für ein Reparieren der Studiengänge, bei denen es vorne und hinten kracht. Allein bei den Lehrämtlern brennt es hinten und vorne, aber haupsache Elitenstudiengänge müssen her (z.B bei den WiWis).

Alios Loidl war der erste, der auf die Forderungen einzugehen, er hat mit seiner charmanten und aufmerksamen Art die Situation gerettet, als alles zu kippen drohte. Ich hoffe, er bleibt seinen Worten treu und wir haben eine wirkliche Stellungnahme im April.

Anonym hat gesagt…

ich möchte mich eigentlich nur ganz kurz bedanken: danke, dass ihr jetzt mal ne aktion macht, die nicht auf kosten der anderen studierenden geht!

das ist eigentlich mal ganz großes kino, dass ihr selber gemerkt hab, dass so ne rektoratsbesetzung mehr bringt, als den hs 1 zu besetzen, wo klausuren geschrieben werden.

danke, danke, danke, dass ich klausuren da schreiben darf. nun habt ihr auch meine unterstützung!

Anonym hat gesagt…

Wie doof der immer rum getan hat und so getan hat, als ob er die Fragen nicht verstehen würde, die ihm gestellt wurden. Echt peinlich und dann den Anderen vorwerfen, dass sie nichts verstanden haben. Komisch, kaum berstzt man wieder etwas, klappts auch plötzlich wieder mit der Kommunikation.

Anonym hat gesagt…

Ironischerweise klappt es 'plötzlich wieder mit der Kommunikation', nachdem das 'Plenum' *überhaupt mal versucht hat* Kontakt aufzunehmen, nach all den Monaten.

Natürlich kann es keinen Kontakt geben, wenn man nicht aufeinander zugeht. (Und hieran ist auch das Plenum schuld.)

Umso trauriger, dass die Menschen inzwischen meinen, man könne nur mit und unter Druck mit der Universitätsleitung reden.

Damit haben wir unseren Argumenten gehörig an Schlagkraft geraubt.

Unsere einzige Antwort und einzig mögliche Aktion ist somit eine Besetzung.

Na schönen Dank auch für den Eindruck, wir wären gar nicht bereit zur Kommunikation und müssten mit solchen Aktionen uns ein Gehör verschaffen!

Jetzt kann, wenn die Universitätsleitung schlau ist, unsere Bewegung gut gegen die Wand gefahren werden.
Aber zum Glück ist die Unileitung auf unserer Seite.

AG Presse hat gesagt…

An alle hier: Danke für eure Meinungen! Den Spiegel vorgehalten zu bekommen ist immer wichtig!
Jede Meinung ist wichtig für das Gesamtbild.
Wenn euch die Sache wichtig ist dann kommt
BITTE in die Plena und SAGT eure Meinung dort. Damit wir sie in die Überlegungen mit aufnehmen können.
Denn: In den Diskussionen nach dem Treffen mit dem Kanzler habe ich keine in dieser Form kritische Stimme gehört.
Nachher bringt das kritisieren leider nicht mehr viel.
Wir freuen uns auf die Bereicherung! Hoffentlich bis bald

Anonym hat gesagt…

Es wurde mehrere Male versucht Kontakt aufzubauen. Das Ultimatum ist schon länger vorbeigewesen. Die Umbauten finden nur statt aufgrund der Proteste und aufgrund des grünen Lichts der Hochschulkonferenz, die in Leipzig getagt hat. Sons würde gar nichts passieren. Es geht nicht um irgendeine "Seite" auf der die Unileitung ist oder nicht, sondern um politischen Druck.

Wir haben keine klaren Aussagen von der Unileitung gehabt, bis zur Besetzung. Wochenlang wurde versucht Kontakt aufzunehmen, telefonisch, schriftlich und persönlich.

Anonym hat gesagt…

lol ich sehe da nichts anders außer ein haufen Penner (siehe video, bier usw.) die lediglich polemische Fragen stellen.

traurig!

Eine Schande für die gesamte Studenteschaft!

Anonym hat gesagt…

Du siehst das was du sehen willst, so schafft sich jeder seine eigene Realität. Du warst nicht da, also warum regst du dich auf. Ich war da und es war sehr lange sehr gediegen in dieser Diskussion. Nach zwei Stunden hat es den Leuten eben gereicht und das ist mehr als verständlich.

Anonym hat gesagt…

... trotzdem sollte man sich nicht aufführen, wie...

naja, als Erwachsene sollte jeder in der Lage sein, sich trotz - angeblich - so nervender und wenig zufrieden stellender Ergebnisse sachlich und zielorientiert zu verhalten...

Anonym hat gesagt…

Stimmt, eigentlich hätte der Kanzler sagen können:
"Tut mir leid ich weiss nichts, meine Kollegen sind gerade alle in Urlaub, oder hatten keine Lust zu kommen, deswegen musste ich in den sauren Apfel beißen und zu Ihnen kommen".

Das wäre zumindest Tacheles gewesen.

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