Mittwoch, 16. Dezember 2009

Abendprogramm am Freitag: revelling crooks

Am Freitag Abend sorgt eine Band für die Gestaltung des musikalischen Abendprogramms:
Freitag, 22 Uhr: Revelling Crooks
Beschreibung dazu:
Was die revelling Crooks im Wesentlichen ausmacht ist (neben der Beherrschung ihrer Instrumente) die exzessive Spielfreude der Musiker, die sofort aufs Publikum übergreift und die enorme stilistische Vielfalt, eine wilde Mixtur  aus schnellen Gypsy-Balkan-Beats, rohem Klezmer-Punk und trinkfreudiger Irish-County-Polka, die das Publikum vom ersten Akkord an begeistert und bis tief in die Nacht hinein und manchmal sogar noch länger tanzen lässt.
Mit Geigen, Gitarren, Banjo, Mandoline, Akkordeon und Trompete, mit treibendem Schlagzeug und schiebendem Bass balancieren und taumeln die revelling crooks gekonnt und souverän im schnellen Off-Beat - Rhythmus ans Ende der Welt und wieder zurück...


Zusammenfassung: 15.12. 18:00

Tagesordnung

  1. Open Mic
  2. AG-Berichte
    • Mobilisierung
    • Ringvorlesung
    • Veranstaltung
    • Finanzen
    • Uni-Kontakt
    • Zukunft
    • Podiumsdiskussion
  3. Pressekonferenz
  4. Forderungen
  5. Zukunftsdebatte

Heute Abend: Lesung politischer Gedichte - Tom Schulz

Am Mittwoch Abend haben wir einen freien Autor zu Gast, der uns aus politischen Gedichten vorlesen wird:

Mittwoch, 21 Uhr: Politische Gedichte - Lesung mit Tom Schulz
Die Beschreibung dazu:
Auf dem Buchrücken der Gedichtanthologie „… alles außer Tiernahrung“ (2009), herausgegeben von Tom Schulz, steht geschrieben:Dass die politische Lyrik tot sei, wird seit Jahren gern kolportiert. Doch in Wirklichkeit nimmt das politische Gedicht am Anfang des 21. Jahrhunderts wieder einen größerenRaum ein. Das liegt an der immanenten Aktualität kritischer Dichtung: In einer Zeit, inder die sozialen Systeme abgeschafft werden, die Grenzen zur Dritten Welt immerschroffer werden, von Kulturkämpfen die Rede ist, Massenarbeitslosigkeit zu einem Normalfall und Arbeit zu einer verhandelbaren Variablen geworden sind, ist es an derZeit, diesen Themen, die wortwörtlich auf der Straße liegen, ein Forum zu bieten: inForm einer Gedichtanthologie, die es für die politische Lyrik seit zwanzig Jahren nichtmehr gab. Es sind Gedichte, die am Puls der Zeit wirklichkeitsnah die Umgebungsondieren, mitunter radikal Fragen stellen. In ihnen geht es schlichtweg um eine Formsubjektiver Erklärung und Durchdringung der Gegenwart. Dementsprechend sindauch die Gedichte vielschichtig politisch.

Im Anschluss: Diskussion erwünscht!