Samstag, 5. Dezember 2009

Ein offenes Ohr: Die Kinderuni fällt aus

Dass die Universität die Veranstaltung der Kinderuni ausfallen lässt, haben wir Studierende im Hörsaal 1 mit großem Bedauern aufgenommen. Gerne hätten wir diese in unseren Augen wichtige Veranstaltung stattfinden lassen. Trotz umfassender Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft unsererseits sagte die Universität die Veranstaltung ab.

Hiermit wollen wir den Eltern, die ebenso enttäuscht und verstimmt wie wir sein müssen, unser offenes Ohr und den Diskurs über die entfallene Veranstaltung sowie die Missstände im Bildungssystem, wegen derer wir den Hörsaal 1 besetzt halten, anbieten.

Wir können wie folgt erreicht werden:
  • per E-Mail an uniaugsburgbrennt@googlemail.com
  • am Telefon unter 01577-5759948 (Hinweis: Am Wochenende nicht durchgängig besetzt)
  • beim Besuch im Hörsaal 1 der Universität
noch ein paar interessante Links:

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Trotz umfassender Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft unsererseits...", wo soll so eine Veranstaltung denn sonst stattfinden? Seht ein, dass es Eure Schuld ist, dass die Veranstaltung ausfallen muss und entschuldigt Euch bei Kindern und Eltern.
Wo, wenn nicht im HS I sollte diese Veranstaltung denn stattfinden, schließlich gehört auch das Ambiente des Hörsaals zum Erfolg der Kinder Uni.

AG Presse hat gesagt…

Damit die Informationen dazu auch vollständig sind:
Wir wollten der Kinderuni Platz im Hörsaal machen und haben in die Umsetzung sehr viel Zeit und Energie investiert. Es sollten lediglich 10-20 Besetzer symbolisch im Raum bleiben. Von daher weise ich solche Beschuldigungen entschieden ab.
MfG

Anonym hat gesagt…

die armen kinder, schämt euch, man wird doch mal den raum in einen zustand versetzen können, der nichts davon ahnen lässt, dass eine belagerung stattfindet und für die zeit der kinderuni einen anderen hörsaal in beschlag nehmen können.

Florian (AG Presse) hat gesagt…

Schön dass du fragst! Wir beantworten dieses Anliegen gern, es ist uns selbst ein wichtiges.

Selbstverständlich hätte man den Hörsaal in einen Top-Zustand versetzen können. Ungestört hätte es auch ablaufen können. Selbstverständlich auch sicher - woher die Universität ihre Sicherheitsbedenken nimmt, bleibt uns ein Rätsel. Den wenigsten Studenten und natürlich auch keinem der Streikenden ist etwas passiert im Hörsaal 1. Dass dennoch Befürchtungen bestehen, stellt vor allem die zahlreich im Plenum vertretenen Pädagogen und Lehramtsstudenten vor ein Rätsel.

Wir waren in der Tat bereit, zu kooperieren und zu kommunizieren. Wir standen lange in Verhandlung mit der Universitätsleitung und zeigten uns wohlwollend. Unserer Meinung nach, und unserer gegenseitigen Vereinbarung mit der Uni nach, hätte die Kinderuni stattfinden können. Ungestört, wie jedes Jahr.

Die Entscheidung, den Kindern dennoch die Kinderuni vorzuenthalten, lag schlussendlich allein bei der Unileitung. Eine Entscheidung, die wir selbstverständlich bedauern. Wir verstehen, dass die Kinder und deren Eltern nun enttäuscht sind - wir sind es auch.

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