Donnerstag, 19. November 2009

Vortrag heute morgen: Hintergründe zum Bildungsstreik

Heute morgen hatten wir einen ausführlichen und informativen Vortrag von zwei Kommilitoninnen zu den Hintergründen für den Bildungsstreik.

Die Folien des Vortrags gibt es zum Download

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Designtechnisch sind die Folien unterste Schublade aber SEHR SEHR informativ! Vielen Dank

Anonym hat gesagt…

Super, danke!

Anonym hat gesagt…

Es scheint hier bevorzugt um den finanziellen Aspekt des Studiums zu gehen. Viel wichtiger, und daher stärker hervorzuheben sind aber doch die inhaltlichen Veränderungen des Studiums. Finanzierungsengpässe entstehen doch vor allem deshalb, weil man aufgrund der verschulten Studienplänen nebenbei keine Zeit mehr zu arbeiten hat. Bei einer besseren Vereinbarkeit von Studium und Verdienst würden die Studiengebühren kaum noch ins Gewicht fallen (Vergleich: 400 € Job vs. 50 € Studienbeiträge pro Monat - gäbe ein Plus von 350 €). Ich schlage also vor, diesen Punkt stärker hervorzuheben. Damit spricht man dann auch alle Studenten an, da das Zeitproblem jeder hat, egal ob arm oder reich. In meinen Augen ist dies ein wichtiger Indikator für den Erfolg oder Misserfolg der Aktion. Nebenbei wäre hier eine Änderung auch politisch leichter durchzusetzen. Außerdem sollten Polarisierungen gegenüber einzelnen Fakultäten unterlassen werden, ein "oben" gegen "unten" schadet der Aktion (ist mir gestern Abend bei der Diskussion aufgefallen).

Anonym hat gesagt…

Wir dürfen aber trotzdem nicht von unseren Hauptziel ablassen, das uns auch mit den anderen Uni verbindet.
Solche Vorschläge, die von dir kamen, sind auch gut und sollten mit augenmmen werden.
Das mit den Poarisierungen bsiert doch nur auf Einzelpersonen: und gleich wird damit wieder eine ganze Gruppe addressiert, nur weil er dieses Fach stdiert, in dieser Fakultät ist ect. Das darf nicht sein, es sind einfach zum größten Teil Voruteile, die ein Kommunizieren und effektives Abreiten erschweren. Das OBEN und UNTER symbolisiert vielleicht sogar dass vielleicht (ist nur ne Hypothetische Festellung meinerseits, nicht allgemeingültig)wirklich ungleiche Verhältnisse an der Uni wegen den unterschiedlichen Studienbedinungen bestehen.

Anonym hat gesagt…

Ja, das Wichtigste ist es, möglichst alle Studenten hinter die Sache zu bringen. Das erreicht man vor allem damit, dass man das spezifisch politische in den Hintergrund stellt. Wenn der erste Schritt erreicht ist, dann sind auch die nächsten Schritte machbar. Vielleicht wäre eine Diskussion interessant, wo denn die Gelder REALISTISCH herkommen könnten, also gesamtpolitisch betrachtet. Ich denke, jeder ist sich darüber einig, dass es keinen Sinn macht, irgendwelche Einsparungen in der Bildung vorzunehmen, das geht nämlich dann nur auf die Qualität. Gute Bildung kostet viel Geld, das muss irgendwo herkommen. Bloß, woher? Nur zu fordern, dass die Kosten für die Studierenden entfallen, kann daher nicht die Lösung sein. Es müssen im Gegenzug auch Lösungsansätze ausgearbeitet werden. Das könnte z.B. in Zusammenarbeit mit anderen Universitäten geschehen. Gibt es da vielleicht schon Arbeitsgruppen?

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