Mittwoch, 18. November 2009

Stimmen

Uns erreichen viele viele viele Solidaritätsbekundungen, unser Protest hier in Augsburg scheint wirklich gut anzukommen und darüber freuen wir uns natürlich total!

Wir veröffentlichen hier für euch zum Nachlesen die längsten davon. Darunter sind auch die einiger Parteien und politischen Vereinigungen. Während wir uns mit dem Veröffentlichen der Posts zwar in kein politisches Spektrum einordnen wollen, freuen wir uns natürlich dennoch über die ermutigenden Worte. Sortiert sind die Schreiben einfach chronologisch.
Sadt- Jugendring Augsburg hat sich mit uns solidarisiert.


Plenum der BesetzerInnen in Regensburg


Aufgrund der vielen Überschneidungen von Arbeitsweisen und Forderungsinhalten strebt das Plenum der besetzten Universität Regensburg ab sofort eine vertiefte Zusammenarbeit mit den Streikenden an der Uni Augsburg an.

Das Plenum der besetzten Universität Regensburg sowie ihre Arbeitsgemeinschaften freuen sich auf einen konstruktiven Dialog, Austausch sowie gegenseitigen Besuch und Kritik.

Wir halten diesen Ansatz sowohl für den Ausbau unserer Vernetzung als auch für die Gewährleistung des basisdemokratischen Organisationsprinzips für sinnvoll.

Wir laden die anderen Besetzer_innen* ausdrücklich zu dieser Form der Zusammenarbeit ein.

Fachschaft Philosophie


(Banner- Text)
"Für die Gebildeten ist die Bildung die zweite Sonne
-Heraklit, 500 v. Chr.-
Eure mitprotestierende FS Philosophie"


Videos auf YouTube zur Demo


http://www.youtube.com/watch?v=rRecrQs6fNE
http://www.youtube.com/watch?v=Ww1PAe4OXfY
http://www.youtube.com/watch?v=5pWfC_xCrCY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=8pd16jsW2SQ&feature=related


Austausch mit anderen Unis


"Liebe MitstreikerInnen, wer von euch besetzten Hochschulen hätte heute Abend Lust und Zeit ab 18:00 Uhr per Skype und Webcam in Weingarten vorbei zu schauen und Infos auszutauschen. Meldet euch doch einfach 0172-2865423. Solidarisch, Korina"


Grüne Hochschulgruppe


http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/2009/11/grune-hochschulgruppe-soli.html


ATIF

"Hallo Zusammen,

wir, die Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland
ATIF, möchten hierit unsere Solidatität mi eurem Protest und mit dem
der Studenten Weltweit bekunden.
In einer Zeit, die besimmt ist durch die Interessen von Staat und
Kapital, sehen wir es als äußert wichtig und zwingend notwendig die
Interessen der Bevölkerung entschieden zu vertreten und Ihr als teil
dieser Bevölkerung macht nicht anderes.

Vergesst nicht: die 68er haben den Grundstein für ein Soziales
gleichgewicht in der Gesellschaft gelegt, wei wir heute wissen,
deshalb ist der Protest für die zukünftigen etnwicklungen auf der WElt
von enorm großer Bedeutung. ES geht um was lässt sich diese
gesellschaft aufzwingen und was nicht!!!

Deshalb der Appel an euch haltet durch und lasst euch nicht abspeisen!!

Hoch die Internationale solidarität der Studenten Weltweit.

ATIF"


Fachschaft Romanistik


Liebe Romanisten,


Die Fachschaft Romanistik erklärt sich solidarisch mit der Besetzung von Hörsaal I, den Besetzern und den Forderungspunkten.

Bitte liebe Studenten und Studentinnen: Beteiligt Euch am Streik und an der Besetzung! Nur zusammen können wir was verändern.


Liebe Grüße,

Die Fachschaft Romanistik

Neue demokratische Jugend


Solidaritätserklärung an die StudierendInnen der Unıversität Augsburg

Liebe Studierend/Innen,

Mit Freude beobachten und beteiligen wir uns in euren Besetzungsaktionen und Protesten. Eurer Kampf gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung der Bildung ist auch unserer.

Der Bildungsmarkt soll nach Imperialistischen Konzept internationalisiert werden. Konkret bedeutet das, dass einzelne Module praktisch gut in andere Länder exportierbar sind und muss sich dafür an allgemeinen verbindlichen Standards messen lassen. Es wird versucht, die Vergleichbarkeit von Abschlüssen voranzubringen, genauer formuliert: Es ist der Versuch die Bildung zu einer markttauglichen Ware zu rechtfertigen und die Studierenden zu Kunden zurückzustufen, statt sie gleichberechtigt am wissenschaftlichen Prozess teilhaben zu lassen. Dieser Bildungsmarkt ist auch bereits in Deutschland angebracht. Durch das internationale Handelsabkommen mit Dienstleistungen wird die Bildung als kommerzielle Dienstleistung klassifiziert. Von wegen die Vision “Ein Europa des Wissens!” Die Quote der Studierenden, die vom BA in den MA Studiengang gelangen sollen, liegt in ganzen Europa darunter als erwartet. Es ist nicht akzeptabel, dass das Grundstudium als etwas Minderwertiges für die Masse und eine wissenschaftliche Ausbildung für die Elite gesehen wird.

Die Privatisierungspolitik wurde heutzutage im Namen der Stiftungsuniversität umgesetzt, daraus folgt, dass unter den Studierenden die “Schlechten” selektiert und das Bildungswesen zu Wirtschaftsbetrieben umgewandelt werden. Als Folge der Privatisierung wurden die Bosse der Banken, Stiftungen und wirtschaftliche Betriebe als Senatsmitglieder genannt. Die, die Zukunft der Bildung für eigene Interessen umformen ohne Rücksicht auf die Chancengleichheit und Bildungsrecht des Menschen zu achten.

Aus diesem Grund, müssen wir uns gegen die Kapitalistische Bildungspolitik stellen und eine solche Politik des Bildungswesen des Kapitalismus zerschlagen. Es darf aber nicht vergessen werden, dass diese Bewegungen in Europa, die sich sehr schnell von Land zu Land ausgeweitet haben, diesmal einen selbstverwaltenden Grundbasis gehabt haben. und durch diese selbstverwaltende Studentenbewegung, muss in unserem gemeinsamen Kampf systematische Strukturen erschafft werden, denn dieser Grundkonsens und Inhalt kann es ermöglichen langfristige Strukturen aufzubauen.

Kämpfen wir Gemeinsam und International um das Recht einer unentgeltlichen und Demokratischen Bildung. Wir als die Neue Demokratische Jugend solidarisieren mıt euch und schließen uns eurem Kampf an. Besetzung und Proteste ausweiten!!! Bildung ist Keine Ware!!! Stoppt die Privatisierung!!! Kampf gegen die europäische Kapitalinteressen!!! Kampf diesem Bildungssystem heißt, Kampf dem Kapitalismus!!!

ATIK - Neue Demokratische Jugend

Solidaritätserklärung der GEW

Liebe Studiernde, liebe BesetzterInnen,

wir, die Hochschulgruppe der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) unterstützen Euren/Unsren Kampf für ein gutes Bildungssystem und erklären uns solidarisch mit der Besetzung des Hörsaals an der Uni Augsburg.
Das Menschenrecht auf Bildung muss in Deutschland verwirklicht werden! Die soziale Spaltung in unseren Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen, in der beruflichen Bildung und der Weiterbildung ist und bleibt ein gesellschaftlicher Skandal!

Wir brauchen mehr Zeit für gute Bildung geben. Die verkürzte Schulzeit (G8), der sechssemestrige Bachelor und zweijährige Berufsausbildungen sind die bekanntesten Auswüchse einer Bildungspolitik unter dem Spar-Diktat. Wir brauchen keine Fast-Food-Bildung. Wir wollen keinen McHumboldt!

Wir kämpfen mit Euch für ein gutes Bildungswesen, das gleiche Chancen für alle Menschen garantiert! Weiter so!

Mit Solidarischem Gruß
GEW-Hochschulgruppe

StipendiatInnengruppe Augsburg der Hans Böckler Stiftung - Stiftung der Gewerkschaften


Liebe BesetzerInnen, StudentInnen, SchülerInnen, und Lehrende,

wir, die Augsburger StipendiatInnengruppe der Hans-Böckler-Stiftung, begrüßen die Besetzung des Hörsaal 1 der Universität Augsburg und erklären uns solidarisch mit den Streikenden und unterstützen deren Forderungen.

Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind unserer Meinung nach nicht weiter hinnehmbar. Weltweit sind Umstrukturierungen vieler Lebensbereiche nicht mehr gemeinwohlorientiert, sondern den sogenannten Gesetzen des Marktes unterworfen. Seit ein paar Jahren ist nun auch das Bildungssystem in den Sog dieser politischen Denkeweise geraten. Die Umsetzung der in Bologna beschlossenen Reformen erschweren das Studium. Studierenden ziehen sich immer mehr aus gesellschaftlichen, sozialen oder gewerkschaftlichen Aktivitäten zurück. Beide Tatsachen werden hervorgerufen durch verkürzte Studiendauer und erhöhter Leistungsdruck. Studiengebühren treffen uns alle, besonders aber diejenigen, die in ihrem Studium nicht ohne die finanzielle Hilfe ihrer Eltern auskommen können. Studiengebühren verschärfen die soziale Auswahl!

Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Bildung muss allen Menschen gleichberechtigt - unabhängig von ihrem Kontostand, oder dem der Eltern - zugänglich sein. Deshalb bedarf es der Abschaffung sämtlicher Bildungsgebühren – von der Kindertagesstätte bis zu der Universität. Sozial ungerechten Studiengebühren sind nur ein Aspekt des Bildungssystems, für deren Streichung es sich lohnt auf die Straße zu gehen oder, eben wie in Augsburg und bundesweit vielen anderen Orten, die Unis zu besetzen. Wir wollen ein selbstbestimmtes, solidarisches Lernen und Leben jenseits von starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck.

Die europaweiten Demonstrationen und Besetzungen der Universitäten sind für uns ein Zeichen, dass StudentInnen und SchülerInnen mit dem derzeitigen Bildungssystem nicht zufrieden sind und eine dringende Änderung der derzeitigen Verhältnisse anstreben.

Wir unterstützen die aktive Teilnahme der StudentInnen und SchülerInnen bei der Besetzung des Hörsaals und wünschen euch und uns viel Durchhaltevermögen.
Mit solidarischen Grüßen,
StipendiatInnengruppe Augsburg der Hans Böckler Stiftung - Stiftung der Gewerkschaften

Landesschülerrat Bayern


Liebe Studentinnen und Studenten,

als ein Kreis von bayerischen Schülervertreterinnen und -vertretern, der
sich auf Landesebene für die Interessen der Schülerinnen und Schüler
Bayerns stark macht, möchten wir euch unsere Anerkennung für eure
beispielhafte Besetzungsaktion aussprechen.

Es ist nur rechtens, wenn sich Betroffene für ihre Bedürfnisse einsetzen.
Im Studienwesen liegt einiges im Argen. Nicht der Wille und die Wünsche der
Studentinnen und Studenten zählen.
Studiengebühren und die schlechte Umsetzung des Bachlor-Master-Systems
belasten die jungen Menschen an den Universitäten und Hochschulen.

Wir hegen die Erwartung, dass noch weitere Besetzungen folgen
werden. Hoffentlich wird dadurch endlich gegen bestehende Missstände
angegangen und es werden gewichtigere Beteilungs- und
Mitentscheidungsmöglichkeiten für Studentinnen und Studenten
Realität.

Gerne unterstützen und helfen wir euch mit allen uns zur Verfügung
stehenden Mitteln, wenn ihr dies wünscht.


Solidarische Grüße


Der Landesschülerrat Bayern

FAU Nürnberg

Solidaritätserklärung mit den Streikenden Besetzern der Uni


Die FAU Ortsgruppe Nürnberg solidarisiert sich mit den Schülern, Azubis und Studierenden, die schon seit längeren Hörsääle besetzt halten. Wir sind der Meinung das eine Besetzung legitim ist. Denn die Regierenden, werden UNS erst ein Ohr für UNSERE Belange und Forderungen schenken, wenn wir zu solch drastischen Mitteln greifen. Da wir leider nur eine kleine Basisgewerkschaft sind, können wir leider nicht mit finanziellen Mitteln aushelfen. Dennoch werden wir uns mit ganzen Herzen und grenzenloser Solidarität dafür einsetzen, das die Forderungen die Bundesweit an die Regierung gestellt werden, durchgesetzt werden. Wir sagen: Bildung ist kein Privileg der Reichen sondern auch der Armen.
Bildung für alle und zwar umsonst.


Mit freundlichem Gruß

FAU Ortsgruppe Nürnberg

Solidaritätsgedicht eines Kommilitonen


Wellen

Einst ging ich allein
Stand einsam an einem Teich
Um kleine Steinchen
Ins Wasser zu werfen
Und zu sehen
Welche Kreise sie ziehen

Da sah ich am anderen Ufer
Eine Gruppe stehen
Die zusammen
Steine ins Wasser warf
Und ich dachte
Die sind wie ich
Da geh ich mit

Jetzt sind wir viele
Die am selben Teich stehen
Und den Stein des Anstoßes
Längst gefunden haben
Lasst uns Wellen schlagen!

Hannes Hartl 24.11.2009

BDKJ Diözesanvorstand

Der BDKJ Diözesanvorstand Augsburg zeigt sich solidarisch mit den Protestierenden. „Wir
unterstützen die grundsätzlichen Forderungen der Protestierenden“ so Jenniffer Kranz, BDKJ
Diözesanvorsitzende.
Die Forderungen nach höheren BAföG-Sätzen, einer Verbesserung der Bachelor- und
Masterstudiengänge und einer Abschaffung der Studiengebühren sind Beispiele, die der
Dachverband der katholischen Jugendverbände bedingungslos unterstützt.

In ganz Deutschland wie auch an der Uni Augsburg protestieren die Studenten und
Studentinnen gegen die Missstände in der aktuellen Bildungspolitik. Auch Schüler und
Schülerinnen beteiligen sich an den Demonstrationen, um der Regierung zu zeigen, welche
Defizite es an Schulen und Hochschulen zurzeit gibt.

All diese Punkte werden seit Jahren vom BDKJ in allen kirchlichen und politischen Gremien,
die ihm zur Verfügung stehen, angemahnt.
Auch die Forderung nach einer Reformierung der schulischen Bildung ist ein großes Thema,
mit dem sich der BDKJ auf allen Ebenen beschäftigt. Hier können die konkreten Visionen, die
der BDKJ in Bayern zum Thema Schule hat, ausführlich nachgelesen werden.

„Die katholische Jugendverbandsarbeit ist angewiesen auf engagierte junge Menschen, die
sich nicht nur für ihre eigene Belange, sondern auch für die von Anderen einsetzen“, so
Benjamin Korpan, BDKJ Diözesanvorsitzender. Und weiter: „Deshalb unterstützen wir die
Forderungen der protestierenden Studenten und Studentinnen.“

Der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Augsburg ist der
Dachverband von neun katholischen Kinder- und Jugendverbänden. Er vertritt über 27.000
Kinder und Jugendliche, in Kirche, Staat und Gesellschaft.

Der gewählte BDKJ Diözesanvorstand besteht zurzeit aus: Benjamin Korpan, Jenniffer Kranz
und Pfr. Ludwig Waldmüller

Solidaritätserklärung der Delegiertenversammlung
der IG Metall Augsburg

Die Delegiertenversammlung der IG Metall Augsburg erklärt sich solidarisch mit den streikenden Studenten in Augsburg!

Seit vielen Jahren werden vonseiten der Politik nur Lippenbekenntnisse und viel Verständnis gegenüber den berechtigten Forderungen der Studierenden und Schülern geäußert. Getan hat sich nichts!

Euer Schritt, den eigenen Hörsaal zu besetzen, mag vielen als überzogen erscheinen. Doch für uns ist es der logische Schluss und die konsequente Fortführung euerer Proteste, um auf die Missstände in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen.

Nun ist die Politik gefragt! Die Regierung hat viele Dinge im Bildungsbereich angekündigt. Bis heute haben alle Maßnahmen aber lediglich zu einer weiteren Elitebildung und Verschulung an der Hochschule geführt.

Bildung ist für alle da! Nicht nur für diejenigen mit reichen Eltern. Die Studiengebühren gehören abgeschafft und die Bachelor und Masterstudiengänge auf den Prüfstand.

Besonders beeindruckt sind wir von der Tatsache, dass es euch nicht nur um „eure“ Probleme geht, sondern ihr den Blick auf die gesamten Zukunftsperspektiven von jungen Menschen legt. Die Übernahme der Auszubildenden wird zunehmend schwieriger und so wird tausenden jungen Menschen der Berufseinstieg verweigert.

Wo wir können, werden wir eure Aktionen unterstützen.



Politische Parteien

Die Linke


Liebe Streikende,
liebe Freundinnen und Freunde,
DIE LINKE steht an der Seite all derer, die sich für bessere und kostenfreie Bildung für alle
einsetzen. Bildung und Ausbildung dürfen nicht dem Sparwahn der Haushaltspolitik zum Op-
fer fallen – insbesondere, wenn gleichzeitig Hunderte Milliarden für die Rettung von Banken
und Konzernen zur Verfügung stehen.
SchülerInnenvertretungen, Studierendenorganisationen, Gewerkschaften und Elternverbän-
de haben seit Jahren immer wieder Kritik am Kurs der Bildungspolitik vorgebracht. Selbst die
Kultusministerkonferenz hat große Probleme etwa bei der Personalausstattung der Schulen
und der Umsetzung der Bologna-Reformen eingestanden.
Wer das ignoriert, provoziert Protest.
Fakt ist: In kaum einem anderen Land sind die Bildungschancen so sehr von der sozialen
Herkunft abhängig wie in Deutschland. Die zunehmende Bildungsprivatisierung und Kom-
merzialisierung des Bildungssystems verschärft dies massiv. Diese Politik wird den Anforde-
rungen an eine demokratische und solidarische Gesellschaft nicht gerecht. Wissen ist keine
Ware, sondern ein öffentliches und kollektives Gut. Bildung ist keine Dienstleistung, sondern
ein Menschrecht, das allen Menschen in gleichem Maße zusteht.
Die Bundesbildungsministerin Schavan, die Landesregierungen und die Hochschulleitungen
– viele bekunden großes Verständnis für die Unzufriedenheit der Studenten. Doch niemand
will die Verantwortung übernehmen. Mit folgenlosen Sympathiebekundungen werden die
Probleme nicht gelöst.
In vielen Bereichen muss gehandelt werden. Eine zentrale Forderung ist für DIE LINKE der
kostenfreie Zugang zur Bildung. Von der Kindertagesstätte bis zur Universität. Der erste
Schritt dazu ist: Die Studiengebühren müssen weg!
Wir wünschen Euch und euerem Protest viel Erfolg.
Mit solidarischen Grüßen

Eva Bulling-Schröter, MdB
Landessprecherin DIE LINKE Bayern

Piratenpartei


Ihr habt unsere Solidarität in eurem Kampf gegen die Ungerechtigkeiten des Bildungssystems in Bayern.
Wir von der Piratenpartei Schwaben traten schon zur Bundestagswahl für freie Bildung als eines unserer Kernthemen ein. Das Thema Bildung war auf Plakaten fast aller Parteien zu finden: “Bildung ist die Zukunft Deutschlands”. Nach der Wahl und in Zeiten der Wirtschaftskrise ist dies für Viele kein Thema mehr.

Darum ist es um so wichtiger, dass Ihr mit dem Bildungsstreik, der Demonstration am heutigen Tag und deutschlandweiten Besetzungen der Hochschulen ein starkes Zeichen setzt. Ihr verdeutlicht unseren Politikern, besonders in der schwarz-gelben Koalition, die Missstände des Studentendaseins und der Bildungspolitik. Ihr arbeitet aktiv an Lösungen für unser Bildungsdilemma anstatt nur zu kritisieren.

Wir unterstützen und fordern mit Euch: freien Zugang zur Bildung freien Zugang zu steuerlich-finanzierten wissenschaftlichen Arbeiten eine transparente Entscheidungsfindung in der Bildung
Werdet nicht müde – lasst Euch nicht entmutigen – Euer Weg ist der richtige aus der Krise.

Wissen ist Trumpf und Bildung ist der Schlüssel zur immer wichtiger werdenden Wissensgesellschaft. Nur wenn sie kostenfrei, sozial und transparent ist, werden wir den Anschluss an diese internationale Entwicklung nicht verlieren.

Macht weiter, kämpft für Eure Zukunft und für die Bildung eines jeden Menschen in Deutschland.

Eure Piraten!
Bezirksvorstand Schwaben

Die Grünen

Der Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN solidarisiert sich mit den Protesten von Studierenden und SchülerInnen in ganz Bayern und Augsburg.

„Die Grünen unterstützen die Aktionen und Demonstrationen für bessere Bildung. Die vielfältigen Proteste zeigen den Missstand in Bayern und in Augsburg auf. Zunehmende soziale Selektion, finanzielle Hürden und steigender Leistungsdruck durch die Fehler in der Bologna-Reform machen das Studium zu einem Spießrutenlauf. Dazu kommen überfüllte Hochschulen, ein doppelter Abiturientenjahrgang, Studiengebühren und zu wenige Studentenwohnheime. Die Staatsregierung hat diese Probleme viel zu lange ignoriert. Faire Studienkredite, wie von der Staatsregierung betont, gibt es nicht. Die noch von Minister Goppel zugesagten Stipendien sind bis heute Makulatur." betont Matthias Strobel, Vorstandssprecher der Augsburger Grünen.

„Bayerns Bildungssystem ist demotivierend, unterfinanziert und ungerecht!", sagt Magnus Wirth, Vorstandsmitglied im GRÜNEN Stadtverband und Student an der Universität Augsburg. Die Grünen fordern daher u.a. eine Reform des Bologna-Prozesses: Der Wechsel von Hochschulen und Studiengängen, sowie der Wechsel ins Ausland müssen vereinfacht werden und Master-Studienplätze müssen in ausreichender Zahl für die Studierenden mit Bachelorabschlüssen zur Verfügung stehen. Viele der ursprünglichen Ziele von Bologna seien gut, die Umsetzung aber ist katastrophal, so Wirth.

„Die Grünen unterstützen die Bestrebungen der Demonstrantinnen und Demonstranten für ein besseres, demokratisches und gerechteres Bildungssystem. Aus diesem Grunde solidarisieren wir uns mit den Protesten. Wir rufen alle Augsburgerinnen und Augsburger zur Beteiligung auf. Denn Bildung ist unsere Zukunft!", so Strobel.

Jusos Schwaben

Solidarität mit den Studenten

Zu den bundesweiten Protestaktionen der Studentinnen und Studenten, die sich inzwischen auch auf die Universität Augsburg ausgeweitet haben, erklären die schwäbische Juso-Bezirksvorsitzende Marion Segnitzer (Rain) und der stellv. Juso-Landesvorsitzende Florian Kubsch (Königsbrunn):

„Die katastrophale Umsetzung des Bologna-Prozess, kaum demokratische Mitspracherechte, Studiengebühren und überfüllte Hörsäle – das Maß ist voll! Bereits viel zu lange erdulden Studentinnen und Studenten die desaströse Bildungspolitik, ständige Etatkürzungen und immer schlechter werdende Verhältnisse an deutschen Hochschulen. Von der angeblich so hohen Qualität der akademischen Ausbildung in Deutschland ist längst nichts mehr zu bemerken und Gerechtigkeit im Bildungssystem ein Fremdwort. Auch die beim ersten Bildungsstreik im Juni gegebenen Versprechen seitens der Politik wurden bisher nicht mal ansatzweise in die Realität umgesetzt. Die Studierenden haben nun endgültig genug von oberflächlichen Lippenbekenntnissen der Politiker und fordern echte Veränderungen, hin zu einer Demokratisierung des Bildungssystems, verbesserten Lehr- und Lernbedingungen und einer sozialen Öffnung der Hochschulen.
Die Jusos Schwaben zeigen sich solidarisch mit den Studentinnen und Studenten an der Uni Augsburg und im gesamten Bundesgebiet. Viele Hochschulleitungen haben inzwischen Gesprächsbereitschaft signalisiert, doch dies allein genügt nicht! Wir fordern insbesondere die Staatsregierung dazu auf, die Belange der Studierenden endlich ernstzunehmen und gemeinsam mit ihnen eine echte, demokratische Reform des Hochschulwesens umzusetzen.“

Ansprechpartnerin:
Marion Segnitzer

Linksjugend

Wir sind hier! Wir sind laut! Weil man uns die Bildung klaut!

Der heiße Herbst ging gleich von Anfang an in die vollen Runden. Vormittags um 8:30 Uhr versammelten sich knapp 500 SchülerInnen und Studies auf dem Augsburger Elias-Holl-Platz um ihren Missmut über das deutsche Bildungssystem kund zu tun.
„Lernfabriken abschalten!“ – Unter diesem Motto vereinten sich Grund-, Haupt-, Real-, Gymnasialschüler und Studies unter einem Banner und zogen mit einer Stärke von 1000 Teilnehmern durch die Augsburger Innenstadt. Vorbei an vielen Schulen, publizierten sie die Missstände an diesem maroden Bildungssystem. „Wir sitzen mit 37 SchülerInnen in einem kleinen Klassenzimmer. Der Raum ist so klein, dass sich die vorderste Schulbankreihe gerade mal 2 Meter vor der Tafel befindet. Unser Lehrer ist total überfordert uns den überfüllten Lehrstoff zu übermitteln!“ , erzählte ein Mädchen der 9. Klasse Realschule.

Viel zu oft wird das Lernen und Lehren durch überfüllte Klassen und Personalmangel an Bildungseinrichtungen immer mehr zu einem Disaster. Aber auch Studiengebühren schrecken viele ab. „Ich bin jetzt in der letzten Klasse im Gymnasium und bin schon seit letztem Jahr fleißig am Bewerbungen schreiben. Wieso ich nicht studieren möchte? Ganz einfach! Meine Eltern arbeiten zwar beide, aber trotzdem wissen wir nicht wie wir mein Studium finanzieren sollen.“ Bildung wird laut Grundgesetz als eines der höchsten Güter unserer Kultur. Dennoch werden viele junge Menschen durch überhöhte Gebühren und verstärkte Selektion vom erreichen eines höheren Schulabschluss abgehalten. Selbst die Lehrer meinen, dass der Mangel an finanziellen Mitteln und alternativer Strukturen innerhalb der Bildung so nicht länger hinzunehmen sei. Mehrere 100 Milliarden Euro wurden in den vergangenen Monaten vom Staat an Banken ausgezahlt, der Rüstungsetar der Bundesrepublik um weitere 8% erhöht und jetzt wird sogar von der Schwarz-Gelben Koalition darüber diskutiert den Angriffskrieg in Afganistan um weitere Jahre zu verlängern und verstärkt Bundeswehrtruppen einzusetzen.
Wie wir also bemerken können, fehlt es Deutschland eindeutig nicht an den Mitteln die Bildungsmissäre zu überwinden, sondern am Willen! Statt der heranwachsenden Generation das Grundrecht auf kostenlose, flächendeckende, emanzipierte und gute Bildung zu ermöglichen, werden SchülerInnen und StudentenInnen von vorneherein so gepusht, dass sie möglichst schnell zur Ware der „freien Marktwirtschaft“ gemacht werden können. Der übereilte Bologniaprozess und die einführen des G8 sorgen für großen Aufruhr bei vielen.

Aus diesem Grund haben nun auch die StudentInnen und eine Zahl von Schülern den Hörsaal 1 der Universität Augsburg besetzt. „Wir verlassen diesen Saal nicht eher, bis unsere Forderungen erfüllt werden!“ Die Proteste halten seit Dienstag dem 17.11 an.

Diese Missstände können wir so nicht weiter tolerieren!

Wir von der Linksjugend Solid Augsburg erklären uns solidarisch mit den „Besetzern“ und Streikenden! Auf den Straßen sieht man Verärgerung. In den Gesichtern der jungen Menschen erkennt man Verzweiflung. Aber man erkennt auch die Kraft einer sozialen Utopie!

Wir unterstützen euch in eurer Sache und werden alles uns mögliche tun um euch in diesem Kampf den Rücken stärken zu können.


Silvio Heidbüchel

Vorstand/Sprecher

Jugendverband REBELL und MLPD Augsburg

Der heiße Herbst hat begonnen!

Liebe Freunde,

Wir vom Jugendverband REBELL und der MLPD Augsburg beglückwünschen Euch aufs Herzlichste zur Besetzung! Die erfolgreiche Demo am vergangenen Dienstag, die darauf folgende Besetzung und die Ereignisse der vergangenen Woche haben den heißen Herbst auch in Augsburg eingeläutet und Ihr habt einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet.

Ihr reiht Euch damit ein in die mittlerweile europaweiten Proteste gegen die unhaltbaren Zustände im Bildungswesen. Allein in diesem Jahr gingen bis zum heutigen Tag über 600.000 Jugendliche, Schüler und Studenten auf die Strasse. Da sollen uns die feinen Politiker nochmal mit ihrem Geschwafel von der unpolitischen Jugend daherkommen!

Die Stimmung bei den Protesten und Aktionen ist offensiv, angriffslustig und geprägt von einer zunehmend engen Zusammenarbeit von Schülern und Studenten. Viele von Ihnen fangen an, sich zu politisieren und einen Standpunkt für ihre Zukunft einzunehmen - das ist bereits jetzt ein riesen Erfolg!

In dieser Situation ist es kein Zufall, dass reihenweise Bildungspolitiker, die neue Bundesregierung und vielerorts auch Hochschulleitungen den Anschein erwecken wollen, Sie hätten großes Verständnis für unsere Anliegen. Schwarz-Gelb tönt sogar von einer großzügigen Erhöhung der Bildungsausgaben! Dass es dabei in allererster Linie um Elitenförderung und den Ausbau des Stipendienwesens geht, eine BaföG-Erhöhung schließen sie aus, verschweigen sie natürlich.

Wir begrüßen und verteidigen ausdrücklich den unabhängigen, demokratischen und überparteilichen Charakter der Proteste. Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass es im Kapitalismus keine Bildung geben kann, die nicht von der herrschenden Klasse und ihrem Staat beherrscht wird.
Bereits von der Grundschule an nehmen Sie darauf Einfluss, um uns die kapitalistische Ordnung einzuimpfen, so dass wir diese irgendwann als quasi gottgegeben und übermächtig empfinden. Brav, angepasst und maximal ausbeutbar sollen wir sein. Auf keinen Fall sollen wir erkennen, dass die Misere des Bildungssystems in den Gesetzmäßigkeiten des Zwangs zur Profitmaximierung und des stetigen Konkurrenzdrucks wurzelt.
Nicht zuletzt die vielfältigen Repressionen im Zusammenhang mit den Bildungsprotesten zeigen die Angst der Herrschenden vor einer Massenbewegung, die sich nicht mehr mit einem Bildungssystem unter kapitalistischen Vorzeichen zufrieden geben will, die offensiv und kompromisslos für eine Bildung kämpft, die nicht mehr dem Profit dient, sondern einzig und allein dem Fortschritt und der Weiterentwicklung der ganzen Gesellschaft.

In diesem Sinne:
- Weg mit den Studiengebühren! Schluss mit Selektion und Auslese!
- Weg mit dem G8!
- Weg mit Kopfnoten, geistiger Bevormundung und politischer Disziplinie-
rung! Für freie politische Betätigung in Schule und Hochschule!
- Für die Förderung von Kindern und Jugendlichen anderer Nationalitäten
in Schul-, Ausbildungs- und Jugendeinrichtungen.
- Für ein kostenloses und einheitliches Schul- und Ausbildungssystem vom
Kindergarten bis zur Hochschule!
- Hoch die internationale Solidarität!

Bleiben Wir standhaft!!

Solidarische Grüße,

Jugendverband REBELL und MLPD Augsburg

Grüne Jugend Augsburg

Wir, die GJ-Augsburg, erklären uns mit den Besetzer_innen des Hörsaalzentrums der Universität Augsburg solidarisch.

Das Funktionieren eines demokratischen Systems hängt ursächlich von der Mündigkeit seiner Bürger ab. Unsere Schulen und Universitäten als wesentliche Institutionen der Sozialisation sollten deshalb kritisches Denken fördern und nicht unterbinden. Unser derzeitiges Bildungssystem, dass dem und der Einzelnen seine Mündigkeit gleichsam abspricht, tragen demzufolge dazu bei die Legitimität unseres Bildungssystems durch mangelnde Partizipation in Frage zu stellen.

Wir unterstützen deshalb mit dieser Solidaritätsbekundung an die Hörsaalbesetzer_Innen eine Form des Protests die basisdemokratische Mitentscheidung zur Grundlage hat und freies und kritisches Denken fördert.

58 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Kein Wunder, dass euer Protest von einem großen Teil der Studierenden abgelehnt wird, wenn ihr hier linksextremistischen, demokratiefeindlichen Gruppierungen wie der MLPD eine Plattform bietet.

Florian hat gesagt…

Hi,

wir zeigen uns hier bewusst politisch neutral und blind. Die Solidaritätsbekundungen werden so eingetragen, wie sie bei uns erscheinen, ohne dass eine Filterung oder gar Zensur vorgenommen würde.

Anonym hat gesagt…

ja, hier kann sich auch die CSU eintragen, selbst dein Eintrag wurde hier veröffentlicht. Außerdem muss man sagen, dass die MLPD nur was über Bildung gesagt und auf keinen Fall die Kommunistische Deutsche Räterepublik ausgerufen hat, also reg dich mal ab!!!

Anonym hat gesagt…

Oh ja! Diejenigen, die die Proteste ablehnen, machen das nur, weil die MLPD hier ihre Solidarität bekundet hat, genau!
Also mal ehrlich: meiner Meinung nach offenbart eher deine Forderung, Beiträge von Organisationen zu zensieren, die es sich erlauben, auch mal über den Kapitalismus (den Du ja wohl als Vorzeigedemokratie empfindest) hinauszudenken, ein recht seltsames Demokratieverständnis. Und dann noch die "Extremismus"keule obendrauf und Linke mit Faschisten gleichsetzen. Bravo!

Anonym hat gesagt…

Tut mir leid aber der Kommilitone hat wohl recht, ihr seid in der Minderheit und es wird langsam Zeit, dass ihr aus dem HSI rausgeht und uns einfach studieren lässt, wir haben schließlich dafür bezahlt! Es sind weniger als 100EUR im Monat, dafür muss man nicht mal zwei Tage arbeiten!(0815 Nebenjob). In anderen Länder wäre unsere Lage ein Traum! Na ja wenn man die oben genannten polit. Partein sieht, wird dies alles ziemlich klar!

Florian hat gesagt…

Hi,

viele Studierende finden, gerade durch den Bologna-Prozess, nur schwierige Möglichkeiten, neben ihrem Lebensunterhalt auch noch die Studiengebühren zu verdienen, ohne dadurch stark beeinträchtigt zu werden. Wir protestieren noch gegen viele, viele andere Punkte.

Du kannst diese Punkte gern mit uns diskutieren, heute um 18 Uhr findet wieder eine Plenumssitzung statt, zu der wir dich herzlich einladen möchten.

Anonym hat gesagt…

hi, ich war heute auch ne Weile bei der Plenarsitzung anwesend und muss ehrlich sagen, dass immer weniger Leute kommen. as liegt meiner Meinung nach nicht daran, dass die Leute nicht hinter dn Forderungen stehen, sondern dass die Sitzungen sehr schwerfällig, langwierig und langweilig sind. Jeder Quatscht studnenlang über Sachen und dann zeigt sich, dass ein Antrag zu 80 Prozent angenommen wird. Sollte man da nicht gleich abstimmen? Also, ich finde es tol, wie sich die Redner engangieren, aber sehr viele Leute die ich kenne, einschließlich mir, sind durch die langen Diskussionen angeödet.

Nichts desto trotz finde ich die Besetzung gut, hab nur keinen Bock mehr in die Sitzungen zu kommen und das geht nicht nur mir so!

AG Presse hat gesagt…

Hi,

wir alle wissen natürlich um die teilweise anstrengenden Sitzungen, gerade was die Dauer angeht. So anstrengend sie sind, so wichtig sind sie zur Zeit auch. Wir diskutieren zur Zeit über unsere konstituierenden Kernthemen, die müssen tatsächlich in allen feinen Details ausgearbeitet werden.

Wir kommen glücklicherweise aber gut voran gerade, jetzt in diesem Moment! Da sind sicherlich auch bald wieder einfachere Fahrwasser möglich.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

also ich würd mal sagen, dass auch die Besetzer für ihr studium bezahlen und trotzdem (oder grade deshalb?!) was gegen die herrschenden Zustände unternehmen!
Und: gehörst denn Du zu der "Mehrheit", die endlich in trauter Harmonie, ohne Störungen, ihr Studium beenden will, um möglichst bald nen lukrativen Job zu kriegen, während die Restlichen auf der Strecke bleiben, weil sie ihren Lebensunterhalt nicht vom Papi finanziert kriegen? Offensichtlich gehörst du nicht zu der "Minderheit" die momentan zu Hunderttausenden in ganz Europa (und darüber hinaus) protestiert, damit Bildung auf wissenschaftlichem Niveau endlich zur persönlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung beiträgt. Einer "Minderheit" die dafür kämpft, dass Kinder nicht in maroden Altbauten in viel zu großen Klassen mit viel zu wenig Lehrern, untergehen und nachmittags hungrig nach Hause gehen? Die wochenlang durchhält, um einen ziemlich komplizierten, demokratischen Prozess am Laufen zu halten, in dem sich massenhaft Leute über die Zukunft dieser Gesellschaft auseinandersetzen? Ehrlich gesagt, finde ich, solltest Du Dir überlegen, ob Du nicht eher aus einer ziemlich egoistischen, elitären Haltung heraus argumentierst! Glaub mir: Wir besetzen nicht, um dich zu ärgern! Ehrlich!

Anonym hat gesagt…

Es ist erschreckend, wie sehr hier Schwarzmalerei betrieben wird, wie sehr hier Leute angegriffen werden, wenn sie sich für eine Fortsetzung des Lehrbetriebs aussprechen. Gegenteilig ist es von der protestierenden 'Minderheit' in Augsburg äußerst egoistisch hier nun schon eine ganze Woche Vorlesungen zu blockieren, wenn die Universität der schlechteste Ansprechpartner für die Forderungen ist. Wäre es nicht viel sinnvoller, nach München zu fahren und dort vorm Staatsministerium zu protestieren?!

Anonym hat gesagt…

Ich denke nicht, dass hier Schwarzmalerei betrieben wird (zudem dieser Begriff m.E. von dir hier nicht korrekt verwendet wird). Jeder kann, darf und SOLL hier seine Meinung äußern. Dies geschieht hier! Und nur, weil im Hörsaal nicht permanent 500 Leute sitzen, heißt das nicht, dass es nur wenige sind, die sich am Protest beteiligen oder sich für diesen aussprechen.
Ich gebe dir natürlich recht, wenn du sagst, dass es auch sinnvoll wäre, die Anliegen nach München zu tragen, muss dir aber widersprechen, wenn du sagst, es wäre sinnvollER. Das ist m.E. nicht korrekt, da auch die Universitäten selbst Korrekturen vornehmen können und müssen, wofür wir uns ebenfalls einsetzen! Und hättest du die Geschehnisse hier richtig verfolgt, wäre dir aufgefallen, dass am morgigen Mittwoch eine Delegation der Augsburger BesetzerInnen unserem Wissenschaftsminister Herrn Heubisch einen Forderungskatalog vorlegen wird. Dieser Katalog beinhaltet Forderungen das gesamte Bildungssystem betreffend! Wir setzen uns schließlich nicht nur für die Belange der Studierenden ein, sondern auch die der SchülerInnen. Und dies betrifft nicht nur uns jetzt, sondern auch Folgegenerationen!!! Ich finde es schade, dass anscheinend ein so weitsichtiges Denken nicht für jeden möglich ist!

Anonym hat gesagt…

Ich finde die Europaweiten besetzungen sehr positiv es wurde auch höchste Zeit das was passiert. lasst euch von den studenten die euch als störend empfinden nicht unterkriegen, denn ich bin mir sicher wenn diese sich zwischen ein paar tagen hörsallbesetzung und 200€ mehr semestergebühren entscheiden müssten wären die Besetzer auf einmal die Mehrheit.

Liegt nun leider in der Natur vieler deutschen... meckern ohne was zu machen

zum glück gehts auch anders!

Anonym hat gesagt…

Traurig wie einige neoliberal oder sonst gearteten Studenten meinen, sie seien in der Überzahl.

Fakt ist: Bldung darf in einem Sozialstaat wie Deutschland kein Luxusgut sein. Eine kostenfreie Bildung muss demnach ein Grundprinzip dieser Demokratie sein. Andernfalls behindert man vielen Abiturienten den Weg zu einer akademischen Bildung und somit auch die Möglichkeit bestimmte Berufe zu ergreifen.

Eine, wie hier so oft artikulierte Minderheit, ist die Gruppe der Besatzer nicht. Es sind vielmehr diejenigen, die mit Engagement und Zivilcourage versuchen, das unfaire Bildungssystem nicht hinzunehmen und Veränderungen einzufordern. Wer das nicht erkennt und diesem tollen Engagement nicht mit Solidarität begegnet und Unterstützung leistet, hat das Prinzip des Sozialstaats (auch in einer wie auch immer gearteten Leistungsgesellschaft nicht verstanden).

Zugegeben: die MLPD als Unterstützer aufzulisten, halte auch ich nicht unbedingt für einen genialen Schachzug, da dies nicht nur eine verfassungsfeindliche Partei ist, sondern da der reine Akt eine Plattform für Parteien des sehr linken und sehr rechten Spektrums bietet. Es gilt zu verhindern, Wind in den Segeln derer zu sein, die die Bildungspolitik lediglich als polemisches Mittel der Selbstdarstellung nutzen möchten.

Abseits dessen, ein "Weiter so!" an die Besatzer!

Anonym hat gesagt…

Neoliberal?? Man muss nicht "neoliberal" sein um rational denken zu können!
Zunächst die Definition von einem sozialen Staat:
Ein Staat, der sich um soziale Gerechtigkeit bemüht und sich um die soziale Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger kümmert.
So und nun stellt sich wohl die Frage wie man so ein Vorhaben finanziert! Darüber sollte man auch "weit genug" nachdenken!
Wie ich sehe, ist es dir/ euch nicht klar, dass man auch gewisse Möglichkeiten zunächst finanzieren muss, so halte ich es für richtig, die Personen zu belasten die voraussichtlich später ein höheres Einkommen erlangen werden als Personen die andere Ausbildungen anstreben. Es steht doch vielmehr im Vordergrund Kindergärten, Krippen uvm. für alle zugänglich zu machen, so dass ALLE dieselben Startmöglichkeiten haben, im übrigen ein Vorhaben von der FDP. Chancengleichheit beginnt und endet in der Schule, alles andere entscheidet man selbst!
Wie ich in meinem letzten Beitag schon erwähnt habe, könnten ZWEI Tage ARBEIT im Monat schon ausreichen um die Studiengebühren zu begleichen. Darüber hinaus ist es wahrlich so, dass die Studiengebühren sinnvoll für die jeweiligen Fakultäten genutzt werden, über 300 EUR!
Also meine Bitte an euch: Lasst uns in Ruhe studieren, wie sind in der Tat in der Mehrheit (s. heute Mensa), es wäre auch demokratisch den HSI wieder geräumt und geputzt freizugeben.

Anonym hat gesagt…

Die Frage ist aber, ob Studiengebühren sinnvoll eingesetzt werden, wenn nur durch sie das Lehrangebot einiger Fakultäten aufrecht erhalten werden kann? Sinnvoll ist es auch nicht, 560.000 Euro für eine Einrichtung auszugeben, die sich allein mit der Verwaltung unserer Studiengebühren beschäftigt!!! Meiner Meinung nach ist es auch ganz und gar nicht sinnvoll, mit Studiengebühren das zu finanzieren, wofür der Staat eigentlich finanzielle Mittel zur Verfügung stellen müsste!!Rationales Denken heißt nämlich auch, nicht "rentable" Studiengänge zu streichen, auf Kosten der Bildung, des kulturellen Verständnisses usw.... Das ist neoliberal und ökonomisierend! Fakt ist auch, dass der Staat immerhin dazu bereit ist, 500.000.000.000 Euro für die Rettung des Bankensystems bereitzustellen. Wo aber bleibt das Geld für die von Angela Merkel ausgerufene Bildungrepublik Deutschland, für die Schulgebäude, von denen der Putz bröckelt, für mehr Sozialpädagogen an Schulen, die die Lehrkräfte in ihrer Arbeit mit den Problemfällen unserer heutigen Gesellschaft unterstützen könnten? Fakt ist auch, dass sich der Staat immer mehr aus der Bildung zurückzieht. Das beginnt schon mit den Einschulungsgebühren und Büchergeldern in der Grundschule!!! Damit beginnt schon hier die Selektion

Einige wollen immer nur ihre Ruhe haben! Mensch Leute wacht doch mal auf und macht euch mal Gedanken über unser Zusammenleben und unsere Gesellschaft! Jeder denkt nur noch an sich. Das meiner Meinung nach sehr egoistisches Verhalten, welches definitiv nicht zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beiträgt!
Immer nur Angst vor "Was passiert wenn...", es geht um elementare Entscheidungen, die unsere Zukunft bestimmen werden!!!!!! Bald haben wir nicht mehr 500,-Euro sondern 1000,- pro Semester und so geht das immer weiter. Es ist doch ganz klar, das diese Hürden sozial selektiv sind! Also alles den Reichen, oder was sind die Gründe dafür, Studiengebühren als SINN-VOLL zu betrachten?

Anonym hat gesagt…

"Wie ich in meinem letzten Beitag schon erwähnt habe, könnten ZWEI Tage ARBEIT im Monat schon ausreichen um die Studiengebühren zu begleichen."

Ist ja schön für dich dass du diese Zeit hast, bzw. ansonsten so gut verdienst oder eben von daheim unterstützt wirst, dass du es dir leisten kannst 1 Monat im Jahr nur für die Studiengebühren zu arbeiten. Andere haben aber nicht die Zeit zusätzlich(!) zu ihrem Lebensunterhalt noch für die Gebühren zu arbeiten. Da kommen dann nämlich die neuen kurzen Studienzeiten ins Spiel, da bleibt für wirkliches Geldverdienen nun mal nicht viel Zeit. Und schön dass offensichtlich bei der Wiwi/Jura-Fakultät das Geld wirklich ankommt und etwas zum besseren ändert, bei (vielen?) anderen Fakultäten ist dass aber nicht der Fall (volle Kurse, wenige Kurse, usw. )Nur weil dass bei dir nicht so ist, heisst es nicht dass es bei den anderen auch so ist.

Anonym hat gesagt…

Ohne die von dir genannte Rettung (500.000.000.000 Euro) wären du und ich ebensowenig in der Lage zurückzuschreiben!(Geldpolitik! Heißt aber nicht, dass ich das für gut halte.)

Darüber hinaus... "Jeder denkt nur noch an sich. Das ist meiner Meinung nach ein sehr egoistisches Verhalten". Es ist in der Tat ein egoistisches Verhalten, nicht nur deiner Meinung nach! Aber lass doch mal bitte die Kirche im Dorf, keiner redet von 1000 EUR im Monat, und desweiteren werden unsere Studiengebühren sinnvoll eingesetzt, Angleichungskurse, Skripten, und vvm!!
Raus aus dem HSI, lasst die Mehrheit studieren! Das wäre demokratisch... falls ihr (siehe oben) diesen Begriff kennt!!!
Ohne die von dir genannte Rettung (500.000.000.000 Euro) wären du und ich ebensowenig in der Lage zurückzuschreiben!(Geldpolitik! Heißt aber nicht, dass ich das für gut halte.)Darüber hinaus... "Jeder denkt nur noch an sich. Das ist meiner Meinung nach ein sehr egoistisches Verhalten". Es ist in der Tat ein egoistisches Verhalten, nicht nur deiner Meinung nach! Aber lass doch mal bitte die Kirche im Dorf, keiner redet von 1000 EUR im Monat, und desweiteren werden unsere Studiengebühren sinnvoll eingesetzt, Angleichungskurse, Skripten, und vvm!!Raus aus dem HSI, lasst die Mehrheit studieren! Das wäre demokratisch... falls ihr (siehe oben) diesen Begriff kennt!!!

thx

Anonym hat gesagt…

Auch wen ich nicht studiere und mich die Probleme des Studienalltags derzeitig persönlich nicht wirklich interessieren beobachte ich, denn in wenigen Jahren kann mich das Thema Studiengebühren und Studienstreß als Elternteil vielleicht mehr angehen als mir lieb ist. Politische Prozesse benötigen oft eine lange Zeit. Aber zunächst mal müssen sie begonnen und am laufen gehalten werden. Ich bin beeindruckt von der Ruhe und Friedfertigkeit mit der alles vonstatten geht, von der guten Organisation und Disziplin, von den konstruktiven und demokratischen Diskussionen und auch von dem erkennbaren Bemühen Andersdenkenden ein weiterstudieren mit möglichst geringen Einschränkungen zu ermöglichen. Das ist gelebte Basisdemokratie.
Ein hoher Leistungsdruck kann durchschnittliche bis gute Abschlüsse bringen. Aber er verhindert aus meiner Sicht ausgesprochene Spitzenleistungen, für die Zeit benötigt wird sich in Probleme einzudenken und kreativ neue Lösungswege zu entwickeln. Stattdessen ist man zufrieden, wenn die Probleme mit den bekannten Lösungsansätzen möglichst schnell gelöst werden. Das ist eine höhere Berufsausbildung für Massenproduktion von Absolventen, aber Wissenschaftler können so nicht entstehen. Wer aber Wissenschaftler und wer höherer Facharbeiter werden will, stellt sich oft erst während des Studiums heraus. Deshalb müssen alle die Chance haben, Wissenschaftler zu werden und nicht den Stoff sondern das denken zu lernen. Denn das ist Aufgabe einer Universität. Stoff wird an den Fachschulen vermittelt. Ich wünsche den Besetzern, dass möglichst viele ihrer Forderungen Betandteil der Alltagspolitik werden, dass die Probleme von den Regierenden zunächst zur Kenntnis genommen und dann im demokratischen Prozess in einer sinnvollen Art und Weise gelöst werden. So wie es ist, darf es nicht bleiben.
Doch wer Zeit zum Denken hat, denkt vielleicht zu weit und könnte über eine komplett neue Gesellschaftsordnung nachdenken. Und ein solches Denkergebnis könnte für manchen gefährlich erscheinen. Denn es reicht nicht zu wissen wogegen man ist, man muß vor allem wissen wofür man ist. Und an Visionen fehlt es im Land.

Michael hat gesagt…

Vielen Dank dafür, dass Ihr den Schneid habt ein solches Vorhaben zu starten und auch den Biss gegen alle Polemik durchzuhalten.

Selbst wenn Ihr eine Minderheit sein solltet, zeigt Ihr Verantwortungsbewusstsein: Ihr zeigt Euch nicht einverstanden damit, dass die Strukur eines Bildungssystems (1. von der Finanzierung der Kitas über die Strukturierung wie Selektion in Primär- und Sekundarstufen und 2.eben nicht die individuelle Leistungsfähigkeit) über Lebenschancen entscheidet.

Ihr zeigt Euch nicht einverstanden damit, dass eine Gesellschaft Ihre grundgesetzlich verankerten Grundsätze vergisst: Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität. Ihr zeigt, dass man nicht damit einverstanden sein darf, dass die gesellschaftliche Diskussion um Zielvorstellungen und Werthaltungen von Gesellschaftlichkeit und damit eine "Idee gesellschaftlicher Machbarkeit" im Getöse scheinbarer Notwendigkeiten und Faktizitäten untergeht.

Jede Generation bekommt von Ihren Ahnen einen Schatz der Geschichte überreicht, der sich rasch als Hypothek überkommener Vorstellungen entpuppt. Es gilt nun nicht die Frage der Schuldigkeit zu klären - wer soll den auch Schuld sein. Aber es geht um die Frage der Verantwortung. Ihr/dieda/ich/wir sind/bin vielleicht nicht schuld - aber wir alle sind dafür verantwortlich, was zu unserer Zeit mit unserem Erbe geschieht.

Selbst wenn Ihr eine Minderheit sein solltet - was ich nicht glaube: eine Mehrheit zu besitzen, erbringt Legitimität, ob diese legitime Mehrheit auch "recht hat" steht zu bezweifeln.

Solange Ihr nicht eine despotische Herrschaft begründet, kooperativ seit und einen öffentlichen Brand im Diskurs der Bildungspolitik entfesselt:

Solidarität mit Eurem Verantwortungsbewusstsein!

Anonym hat gesagt…

Und wie sagten 3 zeitgenössische Künstler so schön:
"Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt!"
:)

Anonym hat gesagt…

"Solange Ihr nicht eine despotische Herrschaft begründet"
"Ihre grundgesetzlich verankerten Grundsätze vergisst: Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit"
"könnte über eine komplett neue Gesellschaftsordnung nachdenken"
"Traurig wie einige neoliberal oder sonst gearteten Studenten meinen, sie seien in der Überzahl."
"Angst der Herrschenden vor einer Massenbewegung"
"Bleiben Wir standhaft!!

Solidarische Grüße,

Jugendverband REBELL und MLPD Augsburg
"
Aber sonst gehts euch gut???

lg aus der

WiWi

Anonym hat gesagt…

@wiwi: lern erstmal lesen und reiss nicht alles aus dem zusammenhang ;)

"Doch wer Zeit zum Denken hat, denkt vielleicht zu weit und könnte über eine komplett neue Gesellschaftsordnung nachdenken."

nur ein beispiel wo der ganze satz einen komplett anderen zusammenhang ergibt, im gegensatz zu deinem bruchstück.

Anonym hat gesagt…

Danke du hast mir die Augen geöffnet! Die Bedeutung ist jetzt natürlich eine ganz andere!!! Wie konnte ich nur!
Mir ist wohl entgangen, dass "Doch wer Zeit zum Denken hat, denkt vielleicht zu weit und könnte über eine komplett neue Gesellschaftsordnung nachdenken" ganz andere Hintergründe hat wie, "könnte über eine komplett neue Gesellschaftsordnung nachdenken"
Der Satz bekommt jetzt eine ganz andere Bedeutung!!

Du bist der beste! Ich werde mich jetzt in die Ecke stellen und darüber nachdenken was ich wohl falsch gemacht habe!!

... jetzt weiß ich es! Ich habe nicht über eine komplett neue Gesellschaftsordnung nachgedacht! Wie konnte ich nur?? Das liegt wohl am doofen Staat! Ich muss wohl noch viel lernen um ein guter linker zu wedern!!

Anonym hat gesagt…

die andere bedeutung bekommt er dadurch dass der ganze satz eine warnung ist nicht übers ziel hinauszuschießen, dein bruchstück eine anstiftung genau über das nachzudenken.

ich hab mich weder als der beste aufgespielt, noch dich beleidigt. ich mag es nur nicht wenn man sachen komplett aus dem kontext reißt und so den sinn verdreht.

aber dein letzter satz beweist mir nur dass du den satz entweder nicht verstehst, oder verstehen willst. es geht ja eben darum NICHT über eine komplett neue gesellschaftsordnung nachzudenken, sondern auf dem boden zu bleiben und beim thema bildung zu bleiben.

und den seitenhieb mit dem guten linken...naja, wenn du dir nicht anders zu helfen weisst, von mir aus.

Anonym hat gesagt…

so mein linker Freund:

http://www.youtube.com/watch?v=e17m-M1Jtes&feature=related

lg

Julis

AG Presse hat gesagt…

Wir platzieren uns bewusst außerhalb irgendeines politischen Spektrums. Wir halten unsere Veranstaltung bewusst von allem Parteigemauschel und sonstiger politischer Agitation von außen frei. Die Podiumsdiskussion, zu der politische Parteien absichtlich eingeladen worden sind, sowie die dazugehörige Berichterstattung über Ergebnisse o.Ä., ist davon natürlich bewusst ausgenommen. Bei dieser wurden Parteien jeglicher Colleur eingeladen.

Unser Anliegen bleibt nach wie vor die Verbesserung des dringend verbesserungsbedürftigen Bildungssystem.

Anonym hat gesagt…

so mein rechter freund (versteh ich des spiel richtig, einfach mal wilde spekulationen in den raum schmeissen ohne ahnung zu haben?)

ich bin auch dagegen dass sich extremisten da dranhängen, lässt sich aber nur schwer vermeiden und wird auch von den verantwortlichen wahrgenommen (siehe z.b. parteiwerbungsverbot etc im hörsaal). und nur weil sich die dranhängen alles aufgeben?

vor was hast du denn solche angst eigentlich?

niemand (außer den extremisten, die vom löwenanteil der protestierenden auch keiner im boot haben will) will ein kommunistisches deutschland oder einen systemsturz oder was auch immer.

und sorry, aber das video ist ja wohl allerunterste schublade. dagegen ist ja jede bild-schlagzeile nobelpreisverdächtig.
und "antikom deutschland"? klingt nach sehr seriösen vertretern des in deutschland herrschenden systems...

also falls du lust auf eine wirkliche diskussion hast, wir können uns gern irgendwo treffen, aber wenn ein video, dass dem niveau linker steineschmeißer in nichts nachsteht (um mal deine klischees zu bedienen) alles ist was du hast, dann lassen wir das lieber.

außerdem frag ich mich immer wieder, wieso man gleich ein linker/hippie/zecke/steineschmeißer ist, nur weil man für eine bessere bildungspolitik eintritt? wirklich schade, dass bei vielen leuten dieser beissreflex eintritt sobald man irgendwas von protest und streik hört.

Anonym hat gesagt…

Man muss nicht zwangsläufig rechts eingestellt sein, um mit dem "herrschenden System" einverstanden zu sein!(es gibt tatsächlich Leute, die kein Problem mit den derzeitigen Anforderungen haben)
Angst sagst du? Nein, Angst habe ich nicht, ich möchte lediglich wie bisher studieren, wir haben doch alle dieselben Rechte, oder etwa nicht? Wenn ihr Probleme habt, dann klärt es doch direkt vor Ort, also z.B. vor dem Staatsministerium!?
Es ist jetzt langsam genug, ich kann euer Anliegen durchaus nachvollziehen, aber andere Studenten zu stören ist einfach nicht richtig!
Auch wir haben eine Meinung!
Bessere Bildung ja, aber den HSI zu besetzen: Nein! Das ist alles.

PS: Das Video bekommt bestimmt keinen Nobelpreis aber wenn man das alles hier liest passt es auch hier rein, MLPD usw.

Anonym hat gesagt…

man muss auch nicht zwangsläufig links eingestellt sein um die studentenproteste zu unterstützen! das "rechts" sollte dir dass nur mal verdeutlichen, aber auf dem ohr bist du anscheinend taub.

und wie man sieht gibt es bundesweit und international mehr als genug die ein problem in den derzeitigen anforderungen sehen.

geh doch einfach in den HSI und bring dein anliegen vor.

und ich finde es sehr schön dass du für eine bessere bildung bist, dann komm doch auch ein wenig aus deinem schneckenhaus heraus, verpasste vorlesungen (wohlgemerkt vorlesungen, nichtmal proseminare o.ä.) kann man ja wohl verschmerzen wenn sich dadurch etwas ändert. konstruktive beiträge sind immer und überall gern gesehen.

und das mit der mldp hier drin finde ich auch nicht wirklich gut, wurde aber bereits im zweiten post gesagt dass eben erstmal jeder unterstützer hier gelistet wird, egal wie geartet.

Anonym hat gesagt…

Na hier entwickelt sich ja ne recht spannende Diskussion!
Also wenn ich mich recht erinnere, war die Studentenbewegung der 60er und 70er, bei allen Schwächen, tatsächlich eine "Massenbewegung" die unter anderem dadurch gekennzeichnet war, dass sie auch die Gesellschaftsverhältnisse grundsätzlich diskutierte und in Frage stellte. Und natürlich gab es auch damals Stimmen, die hysterisch den Untergang des Abendlandes herbeiplärrten und in Strauß`scher Manier alles unterdrücken und verunglimpfen wollten, was nicht in ihr Weltbild passte.
Glücklicherweise haben sie sich von den heldenhaften Verteidigern der Demokratie aber nicht verbieten lassen, zu überlegen ob nicht doch noch Verbesserungen unserer "besten aller Gesellschaftsformen" möglich wären!

Man muss doch eigentlich nur seinen Verstand benutzen, um zu sehen, dass angesichts von weltweitem Hunger, aggressiven machtpolitisch motivierten Kriegen, zunehmender Umweltzersörung, der radikalen Privatisierung und Kommerzialisierung elementarer Öffentlicher Aufgaben usw.... durchaus noch Verbesserungen denkbar erscheinen.

Demokratische Grüße an unseren Kollegen, der glücklicherweise nicht alle wiwis repräsentiert, obwohl er gerne so tut.

Anonym hat gesagt…

alle hatten bisher hier recht und keiner hats verdient beschimpft zu werden, ihr kindergartenkinder!

Anonym hat gesagt…

"Man muss doch eigentlich nur seinen Verstand benutzen, um zu sehen, dass angesichts von weltweitem Hunger, aggressiven machtpolitisch motivierten Kriegen, zunehmender Umweltzersörung, der radikalen Privatisierung und Kommerzialisierung elementarer Öffentlicher Aufgaben usw.... durchaus noch Verbesserungen denkbar erscheinen."

lol und das vom HSI aus!!??


lass doch mal die "anderen" studieren!!

Anonym hat gesagt…

ich hab zwar nix gegen die Hörsaalbesetzung und finde sie teilweise sogar gut, möchte aber anmerken dass wir uns im humansten und reichsten Jahrhundert befinden und die Studenten in Deutschland auf einem sehr sehr hohen Niveau jammern. Andere gehen jeden Tag 8 h in die Arbeit und haben auch nicht mehr Kohle, da könnte die Studentenproteste ein bisschen hochnäsig und bescheuert wirken.

Anonym hat gesagt…

"ich hab zwar nix gegen die Hörsaalbesetzung und finde sie teilweise sogar gut, möchte aber anmerken dass wir uns im humansten und reichsten Jahrhundert befinden und die Studenten in Deutschland auf einem sehr sehr hohen Niveau jammern. Andere gehen jeden Tag 8 h in die Arbeit und haben auch nicht mehr Kohle, da könnte die Studentenproteste ein bisschen hochnäsig und bescheuert wirken."
Oder man kann sich fragen, warum andere Leute, die durchaus auch einigen Grund dazu hätten, nicht anfangen, ihr Büro etc. zu besetzen und bessere Arbeitsbedingungen/höhere Löhne usw. zu fordern. Meiner Meinung nach ist die Tatsache, dass es anderen Menschen schlechter geht jedenfalls kein Argument dafür, dass man nicht eine Verbesserung der eigenen Situation fordern kann. Wenn alles sich mit beschissenen Bedingungen abfinden, bedeutet das nur eine Spirale nach unten. Wenn dagegen Leute anfangen, Verbesserungen zu fordern, kommen hoffentlich auch andere auf den Trichter, dass sie gerne auch "ein paar Sachen" geändert hätten.

Anonym hat gesagt…

Dann wäre es aber besser du würdest für Kinder in Afrika demonstrieren. Eure ganzen Solidaritätsaufrufe haben nur ein Ziel: eure eigenen Interessen zu erreichen. Wie es anderen Leuten geht ist euch relativ egal, das zeigt den Egoismus des Menschen, der natürlich auch mich befallen hat und mir seinen Stempel aufdrückt.

Trotdem: möge die Besetzung weitr gehen und uns materielle Vorteile und mehr Freizeit bringn, damit wir im Fernsehen verfolgen können, wie andere Menschen ausgebeutet werden und unser Bedauern kund tun können!

Anonym hat gesagt…

die eigenen interessen kommen aber allen(!) studenten zugute, und nicht nur den protestierenden.
und darf man als student bzw in deutschland so lange nicht protestieren bis man auf dem gleichen niveau ist wie die ärmsten menschen in afrika? ich denke nicht.
und es wäre nicht besser wenn man statt für die studenten für die kinder in afrika protestiert, sondern wenn dann zusätzlich.
irgendwo auf der welt gibt es immer jemanden dem es schlechter geht, denn zugegeben, studenten jammern auf hohem niveau (meiner meinung nach aber trotzdem zurecht), aber wieso sollte man es uns verbieten für bessere bildungspolitk einzutreten, nur weil es woanders auch schlecht ausschaut?

Anonym hat gesagt…

Wenn das hier auch nur ein paar Studenten mehr lesen würden, würden sie morgen im HS1 sein und und beantragen, mit überwältigender Mehrheit, dass die Besetzung aufzulösen ist. Dieser Beleidigungsmarathon hier ist beschämend.

Anonym hat gesagt…

hoffentlich machen sie das auch!!

Anonym hat gesagt…

Ich kann das gar nicht glauben, welche Zuschreibungen hier automatisch "Hörsaalbesetzern" zugeordnet werden. Es entsteht der Eindruck, diese täten das ausschließlich für sich selbst. Hat einer von euch offensichtlichen "Gegnern" sich schon einmal die Mühe gemacht, sich mit den Inhalten und den Diskussionen, die dort über Belange der Studierenden, über Missstände im gesamten Bildungssystem, den Begriff von Bildung und deren Bedeutung in der Gesellschaft und v.a. über Verbesserungsmöglichkeiten, ganz konkret und oft auch in positivem Sinne idealistisch, auseinandergesetzt?
Ist es denn so falsch, sich für etwas einzusetzen, wovon man überzeugt ist, besonders, wenn man selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal mehr davon profitieren wird?
Wo kommen wir hin, wenn sich niemand mehr diese Mühe macht?

Ich war des öfteren im HS1 und kann nicht erkennen, dass irgendwelche "Extremen" dort vertreten wären, ich bin im Gegenteil begeistert von dem Engagement und dem Mut der Handelnden.
Nichts zu tun ist einfach, sich nicht einmal zu interessieren und informieren noch einfacher, gar nicht nachdenken am einfachsten...

Armes Deutschland.

Anonym hat gesagt…

An wen sollen sie sich denn wenden, die Studenten, die mit ihrem Studiengang so große Probleme haben (und es gibt sie sehr wohl, diese Probleme, unter denen Studenten und auch Dozenten leiden)?
Da es keinen konkreten ANsprechpartner und bisher keine ANzeichen dafür gab, dass sich Veränderungen abzeichnen, kann ich die Proteste sehr gut nachvollziehen.
Und wer sollte das machen außer den Studenten selbst?
Es ist schön, dass es Studiengänge gibt, in denen alles in Ordnung zu sein scheint, aber wäre es nicht unbedingt notwendig, die Probleme der Kommilitonen ernstzunehmen und sich zu solidarisieren? Und wenn das nicht möglich ist, zumindest Verständnis aufzubringen?

Anonym hat gesagt…

von verständnis redest du??? wie selbstsüchtig ist das denn??? hab doch du / ihr verständnis dass alle anderen STUDIEREN wollen!!!!!!!!

das gelaber kann ich echt nicht mehr hören... geh halt weinen, dich umbringen, autos anzünden,.. aber lass die anderen studieren...ALLE... mann mann mann....

zum kotzen echt!!


lauter chaoten die sich aufspielen!!

Anonym hat gesagt…

"Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit"

- Marie v. Ebner-Eschenbach

Anonym hat gesagt…

Hey leute,

nur mal so am rande:
wir sind hier nach wie vor an einer hochschule, passt euer diskussionsniveau mal ein bisschen an!

Wer keine zeit oder keinen bock hat, einen ordentlichen (sachlich, frei von polemik und vorurteilen, etc) eintrag zu posten, der soll es bitte bleiben lassen.

Und wer nicht genug eier hat, seine konstruktive kritik/seinen beitrag korrekt zu adressieren und einen (wenigstens spitz-)namen zu hinterlassen, hat hier ebensowenig was zu suchen.

Und last but not least:
Wer die "Diskussion" auf dieser ebene weiterführen möchte, der findet sicher einen platz im "Kö-Pub", wo man sich gegenseitig entspannt auf die fresse hauen kann....


grüße,
Fritz

Anonym hat gesagt…

Sklaven?? Typisch... so sind halt die Linken!! Wir können nichts dafür, dass ihr mit den gegenwärtigen Anforderungen nicht klar kommt!!

=> Packt eure Sachen und bye bye... aber räumt bitte auch auf.. Bierflaschen usw... armseelig

Pack voller narzisten!!

Martin hat gesagt…

ich bin nicht links!?!??? nutze aber dennoch mein verstand und meine stimme für das was ich für richtig halte.... an dieser halten kann und darf nichts in einem demokratischen staat falsch sein im gegenteil.

und ich ich lese hier nur beleidigungen von seiten der gegensprecher... wir suchen den diskurs ihr die konfrontasion

Lina hat gesagt…

also gut, ich glaube, ich habe jetzt alles durchgelesen und einen groben überblick bekommen.
Dass die Besetzung vom Hörsaal 1 nicht nur auf Zustimmung stößt, ist wohl jedem klar.
Aber worum es dort eigentlich geht, ist viel größer als diese Hetzerei hier.
Ich persönlich sehe in unserem jetzigen Bildungssystem viele Probleme. Die unbedachte Durchführung des Bologna-Prozesses macht da nur einen kleinen Teil aus. Außerdem ist ja wohl nicht zu verleumden, dass das dreigliedrige Schulsystem in seiner bestehenden Form unsere Gesellschaft nicht dazu bringt eine "Einheit" zu sein, wie es in unserer schönen Nationalhymne heißt. Vielmehr entwickelt sich eine "Dreiheit", in der jeder neben- und gegeneinander aber keiner miteinander lebt. In dieser geschichteten Gesellschaft wird es uns, die wir studieren und später aller Wahrscheinlichkeit nach einen relativ gut bezahlten Job bekommen, sicherlich nicht schlecht gehen. Gerade deshalb sollten wir uns auch für diejenigen einsetzen, die dieses Privileg nicht erreichen konnten.
Der Hörsaal 1 bildet zur Zeit eine Platform für diejenigen, die aktiv oder passiv an unserem Bildungssystem beteiligt sind um für eine gerechtere Bildungsverteilung zu kämpfen. So soll in einigen Tagen der Landesschülerverband sowie Rektoren und Lehrer verschiedener Schulen über die Forderungen der Schüler diskutieren.
Auch wenn mit der Besetzung Nachteile für einige Studenten entstehen, bin ich persönlich der Meinung, dass diese im Angesicht der Tatsache, dass hier gemeinsam für ein gerechteres Bildungssystem gekämpft wird, hintenangestellt werden sollte.
MfG Lina

Tobi hat gesagt…

Interessant und beschämend zugleich was hier auf diesem Blog niedergeschrieben wird.
Beim Diskutieren geht es nicht darum, sich gegenseitig, anonymisiert im Schutz des Internet, zu beleidigen. Vielmehr ist ein fruchtbarer Dialog zwischen den Studierenden wichtig.
Alle Seiten sollten einen Schritt aufeinander zugehen, sich gegenseitig zuhören und versuchen einander zu verstehen und sich auch gegenseitig respektieren.
In der heutigen Gesellschaft, die von individuellen Menschen geprägt ist, ist es schwierig geworden gemeinsame Nenner zu finden. Dies sollte jedoch keine Ausrede dafür sein z.B. den Streik einfach sein zu lassen aber der Dialog und die Bedürfnisse einzelner sollten nicht einfach unter den Tisch fallen.
Ich finde der Bildungstreik geht jeden Studierenden an. Aber jeden auf eine andere Art und Weise. Anstatt sich extrempolitisch und beleidigend zu beschimpfen wünsche ich mir wie schon erwähnt den offenen und freien Dialog!

Anonym hat gesagt…

http://www.flickr.com/photos/goethe-uni/

Unter solchen Umständen war die Räumung in Frankfurt vollkommen berechtigt!

Anonym hat gesagt…

Ich möchte Tobi voll und ganz zustimmen. Ich bin erschüttert, auf welch niedrigem Niveau die Diskussion hier läuft. Das will die Elite von morgen sein? Armes Deutschland. Bis auf einge wenige Beiträge strotzen die Masse der Beiträge von Überheblichkeit, Engstirnigkeit, Vorurteilen, Einbildung und Dummheit. Diese Leute habe das Privileg zu studieren nicht verdient. Sie haben es meist durch Ihre´Eltern geschenkt bekommen. Daneben gibt es noch ein paar linke Spinner denen der Realitätsbezug verlorengegeangen ist. Was für die Linke ja nichts direkt neues ist. Die wichtigste Bildung kann keine Universität vermitteln und sie ist leider auch durch den besten Numerus Clausus nicht überprüfbar. Diese Bildung heißt Toleranz, Menschlichkeit, Solidarität und Mitgefühl.
Wenn es die paar linken Systembremsen nicht gäbe, hätte der ungebremste Turbokapitalismus schon längst zumindest die 80 % der Bevölkerung in die Sklaverei geführt, die kein großes Vermögen ihr eigen nennt. Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Wären in Augsburg Frankfurter Verhältnisse, wäre auch hier der Hörsaal längst geräumt. Intelligenz und Vernunft führen halt weiter als Polemik und Haß. Umso trauriger ist es, dass die Kinderuni nicht stattfinden kann. Es hätte beiden Seiten in der Öffentlichkeit gut zu Gesicht gestanden Hörsaalbesetzung und Kinderuni zu kombinieren. Auch wenn die Besetzung sich für diese 1,5 h vielleicht auf ein kurzes Grußwort an Eltern und Kinder reduziert hätte. Die Besetzer hätten ein Forum und ein Feedback gehabt, wie ihre Aktion außerhalb der Uni gesehen wird, die Kinder Ihre Bildung und die Uni ein Zeichen für Toleranz und Krisenmanagement gelebt. Das ist eine vertane Chance für alle Beteiligten.

Anonym hat gesagt…

keine will mit euch narzisten-sozis reden.. merkt das doch endlich... erreichen werdet ihr auch nichts!

also mfg. verpisst euch bitte aus dem HSI bevor gegendemos entstehen (was die logische folge von eurer beschämenden besetzung wäre)

Anonym hat gesagt…

Was für ein Diskussion. Hunger, "Sklaverei" und Turbokapitalismus...

Gibt auch Leute, die sich das ganze selber hart erarbeiten und sich nicht beschweren.
Studieren ist auch nur ein Job, der gut gemacht werden will.

Kennt ihr vll die Worte Bescheidenheit und Demut vor dem eigenen Tun?

Nach meinen persönlichen Erfahrungen mit euch kann ich euch nicht mehr für voll nehmen. Vll solltet ihr aber auch nur den eien oder anderen Sprecher austauschen.

Ihr seid absolutes Shmarotzerpack, dass immer nur mehr will...
Anscheinend ist euer Klopapier nicht rauh genug, sonst gäbs auch Forderungen nach höherem Hartz4. Sowas fordern ja eigentlich nur die blutig roten Ärsche. Aber so war das schon immer mit der "intelektuellen Linken". Noch kein Handstrich im Leben gearbeitet, aber dumm daherreden

Aber mal ne Frage: Wenn jeder alles geschenkt bekommt, wie ihr das gerne hättet, wer hat dann noch einen Anreiz, was zu leisten?

Der Kapitalismus ist vll nicht perfekt, aber er ist wenigstens transparent! Was man von bisherigen "Linken" Anstrengungen egal wann und wo nicht gerade sagen kann.

Dass ICH auf der Uni bin, bewießt mir wie durchlässig und gut unser Bildungssystem ist und dass jeder ne Chance bekommt, der sich ein bisschen anstrengt. Aber bei euch sind halt echt Leute dabei, die haben aufm Kolleg schon immer gejammert, dass es so schwer ist!
Studieren und Uni, das ist kein elitärer Club, der einen nur mit Vorzügen ausstattet, man muss halt auch was tun. Oder wie stellt ihr euch das vor? Abi zum 18. und Bachelor/Diplom zum 23.? Natürlich alles schön als Geschenk verpackt, ist ja schliesslich Geburtstag!

Wenn euch euer Studium zu schwer ist, dann geht doch aufn Bau und schleppt Steine oder putzt Toiletten.

Ich kenne genug Leute die hart arbeiten und sich nicht versklavt fühlen. Die zeigen sogar richtiges Interesse an ihrer Arbeit und betrachten es nicht nur als Strafe.


68er? wtf?? Hallo Generation-0-Bock!!

Anonym hat gesagt…

...endlich bringt es jemmand auf dem Punkt!!!

Anonym hat gesagt…

hört hört, mit abstand die besten Aussagen in diesem Forum!!!!!

Anonym hat gesagt…

Traurig, einfach nur traurig! 97% der Einträge hier sind einfach nur traurig! Beschämend die Wortwahl, beschämend die Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mal mit Angelegenheiten zu beschäftigen, die einen nicht direkt tangieren. Was ist nur mit unserer Gesellschaft los?

Ein überzeugter Besetzer!

Anonym hat gesagt…

Den Beitrag von 10: 57 unterstütze voll und ganz!!

Darüber hinaus möchte ich etwas hinzufügen:

DU bist traurig!! DU gehörst nicht zu unserer Gesellschaft und wenn DIR nicht passt wie es hier nun mal ist, dann wander doch mal aus, du wirst dich wundern wie es auch sein kann!

Kannst auch gerne Autos anzünden!

DU bist beschämend, beschämend für die ganze Studentenschaft!

Traurig traurig wir sich eine kleine Gruppierung von "Möchtegernstudenten" sich hier aufspielen...

Anonym hat gesagt…

Eigentlich schade, dass man "Geh doch nach drüben!" nicht mehr sagen kann, oder?

Anonym hat gesagt…

Traurig ist hier nur, wie jeder der sich ein bisschen engagiert und den leisesten Zweifel an bestehenden Zuständen äußert, in die Ecke von Faulenzern, Schmarotzern und Chaoten gestellt wird. Wie hier erniedrigt, ausgegrenzt und verleumdet wird, das ist ein Lehrstück darüber wie gefährdet Meinungsfereiheit und Demokratie in unserem Land sind (schlag nach bei Mielke). Da können sogar die iranischen Revolutionswächter noch lernen wie Andersdenkende klein gemacht werden. Es gibt hier einige, welche meinen mit Bild und Buhl hätten sie der Weisheit höchsten Gipfel erklommen. Es gab mal eine staatstragende Partei die ähnlich von sich dachte. An den Folgen dieser "universellen" Weisheit doktern wir heute noch rum und schon wird die nächste Suppe eingebrockt.

AG Presse hat gesagt…

Aufgrund der hohen Dichte an Beleidigungen, und unkonstruktiven Beiträgen sind ab sofort die Kommentare für diesen Beitrag deaktiviert. Weiterhin hat unsere Analyse ergeben, dass die meisten der vermeintlich "verschiedenen" Beiträge vermeintlich verschiedener Autoren in Wahrheit von einer kleine Gruppe an immer gleichen Benutzern kommen.

Wir haben nach wie vor ein offenes Ohr für konstruktive Diskussion. Dazu laden wir herzlich in eine unserer Plenumsversammlungen (siehe Termine) ein oder zum Schreiben einer E-Mail an uniaugsburgbrennt@googlemail.com ein.