Donnerstag, 19. November 2009

Zusammenfassung: 19.11. von 14:15- 15:15 Uhr

 Frau Döring-Manteuffel (Europäische Ethologie) möchte heute Abend über die Bildungskritik in Europa im Rahmen der Ringvorlesung referieren
 Projekt KuWi, Dr. Jungmann (Soziologie) möchte ebenfalls sprechen, Herr Sasa Bosancic (Soziologie) auch

Fortsetzung der Klärung des Forderungskatalogs an die Universitätsleitung.

 Forderungen werden in Gänze durch den Moderator vorgelesen
 Anmerkung: parallele Forderungen in der Landtags-Forderungsliste, sollen ebenso in der Uni-Liste geändert werden
 Wortmeldung: Gibt es eine Formulierung für die Vergabe von Leistungspunkten? Problem am Beispiel Sprachstudium: Wenige Punkte werden z.B. für Vorlesungen vergeben.
Vl: einheitliche gesamtuniversitäre Regelung
Antwort: Forderungen der Fachschaften werden noch gesondert behandelt; Klärung soll stattfinden, was zur Uni als Ganzem und was für die Fachbereiche diskutiert werden soll
 Wortmeldung: Soll die Platzproblematik in den Katalog aufgenommen werden?
 Wortmeldung: Bessere Anrechnungsmöglichkeiten für Auslandssemester
 Wortmeldung: NC-Beschränkung, weil ungerecht und Verhinderung der Chancengleichheit
 Wortmeldung: Kritik: Warnung der Verwechslung von pragmatischer Umsetzung der Ziele und „mangelhafter Politikberatung“, Fehlende Perspektive auf die Gesellschaft und der Position der Universität in der Gesellschaft; Analyse und Kritik sollen im Vordergrund stehen und nicht nur neue Forderungen an Uni und Politik. Uni als gesamt-gesellschaftliche Angelegenheit soll betont werden (Stichwort Ökonomisierung, gesellschaftlicher Wandel),
Redebeitrag dazu: Universitätsleitung soll sich in der Politik für Abschaffung der Studiengebühren einsetzen und für die Uni Augsburg intern eine Senkung anstreben; Jede konkrete Forderung soll diese Perspektive beibehalten.
Dagegen: Enttäuschung über Eigenbrötlerei der Vorredner außerhalb der AG Inhalt, außerhalb des Plenums und in kleiner Runde
Gegenrede: Bitte Spaltung verhindern; Kritik über Vorgänge der AG Inhalt, Einseitigkeit, keine komplette Überschau über Inhalte im Ganzen,
Dagegen: Interne Streitereien in der AG Inhalt
Dagegen: Grundsätze sollen den Überbau für die Einzelordnungen bilden. Vorschlag, die AG Inhalt soll die Forderungen überarbeiten, über die dann geredet wird
Wortmeldung: Aufteilung der AG Inhalt in Gruppen mit unterschiedlichem Erfolg, Ruf nach Forderungen wurde laut, positiv: Formulierung von Text; Es genügt sich auf allgemein diskutierte Forderungen zu einigen und weitere Forderungen noch äußern kann
Dagegen: Vorschlag: Kleine Gruppe soll mit Thesenpapier schauen, wie man dieses aufteilen kann und einzeln diskutiert werden kann, Plenum kann weitermachen
Abstimmung: Einbettung in allgemeineren Kontext
Dafür/Dagegen/Enthaltung: jeweils sehr verhalten
=> Vorschlag: Einfach so vorgehen und das Ergebnis später im Plenum einbringen
Ergänzung: Selbstverständnis der Besetzung soll gefestigt werden. Worum geht es im Konkreten? Individuelle Probleme sollen im Zentrum stehen, oder großer Gesamtinhalt im Zentrum, Bewusstsein schärfen; Gesamt-Kontext soll über Ökonomische Fokussierung von Bildung in die Formulierung einfließen. Universitätsleitung weiß oft gut genug/besser als wir Bescheid
über die aufgestellten Forderungen der Studenten und stimmt diesen oft zu
Gegenrede: Konkretisierung von Forderung über Studierfähigmachung des B.A., Verbesserung durch Erhöhung der Regelstudienzeit, 6 Semester nicht machbar
Wortmeldung: Gesamtkontext soll im Fokus stehen, damit wirklich ALLE eingebunden werden (Stichwort: Schüler)
Wortmeldung: Vorschlag der „Eigenbrötler“ wird auf dem Beamer präsentiert
Wortmeldung: Erfahrungsbericht aus München: Aufsplitterung von Studenten/Schulen/Andere; AG Vernetzung über Kontakt mit anderen Unis in Deutschland/Europa, Gesamt-Positionspapier?
Wortmeldung: Wir reden aneinander vorbei, obwohl wir das gleiche fordern. Wir müssen keine Lösungen finden, sondern die Probleme ansprechen, da wir nicht an der Misere schuld sind und wir nicht das Bildungssystem gemacht haben.
Wortmeldung: Konkrete Forderungen sollen veröffentlicht werden, schon allein um Solidarität Anderer zu erreichen, um etwas vorzeigen zu können
Deutlich machen, was wir wollen.
Moderation: Frage, ob Plenum Grundsatzfrage diskutieren soll oder Gruppe im Einzelnen
=> Mehr Zustimmung für zweiten Vorschlag
Wortmeldung: Bisherigen Plan durchziehen, danach Grundsatzfragen diskutieren
=> in Abstimmung angenommen

 AG Inhalt wird fortgeführt:
 Absatz zu Wirken und Wesen der Gremiensitzungen:
Wortmeldung: Klärung, was sind geheim zuhaltende Fälle;
Antwort: z.B. Personalentscheidungen, private Angelegenheiten, Beschwerden (z.B. Diskriminierung, Gewalt am Arbeitsplatz)
Abstimmung
Zustimmung
 Absatz: Präsident soll sich weiterhin für verfasste Studierendenschaft einsetzen
Abstimmung
Zustimmung
 Absatz: Gegen Studiengebühren, Senkung auf 300 Euro
Wortmeldung: Warum „niedrigstmöglich“ in der Formulierung? (weil gesetzlich so geregelt)
Ergänzung der Formulierung auf „gesetzlich festgelegte niedrigstmögliche Maß von 300 Euro gesenkt werden“

Abstimmung:
Zustimmung: Mehrheit, Neutral: Dagegen: mehrere Stimmen

Nachfrage: Wer möchte „prinzipiell“ beibehalten, wer nicht?
Zustimmung
Einfügung, dass sich die Hochschulleitung weiterhin bei der Staatsregierung für die Abschaffung der Studiengebühren einsetzen soll
Abstimmung:
Zustimmung

 Absatz über Verteilung der Finanzmittel und deren Transparenz

Zwischenrede zum vorigen Absatz: Warum auf 300 Euro zurück rudern? Kontraproduktiv!
Erklärung: Uni kann nicht über Abschaffung der Studiengebühren entscheiden, deshalb Forderung auf niedrigstmöglichen Satz reduzieren, FH kann auf 100 Euro
reduzieren
 Absatz Finanzverteilung wird weitergeführt
Absatz wird erklärt.
Abstimmung
Zustimmung

Gegenrede: Was ist mit Konkordatslehrstühlen?
Erklärung: Betrifft nicht Konkordatslehrstühle, sondern nur die Fakultät der dieser Hörsaal zugeordnet wird
Gegenrede: Forderung generell nach Abschaffung von Konkordatslehrstühlen
Gegenrede dazu: 7-8 Lehrstühle würden dadurch fehlen, Reduzierung der Lehre um bis zu 20-30%
Gegenrede: Übernahme in den Forderungskatalog an die Staatsregierung

Abstimmung
Zustimmung
 Absatz Sicherung der Qualität der Lehre, Verstetigung von Stellen
Wortmeldung: Bewertung der Lehrfähigkeit von Dozenten soll mit aufgenommen werden, Evaluation,
Gegenrede: Mangelnde Durchführbarkeit der Forderung, kein Recht dazu?
Gegenrede: Würde zu mehr Bürokratie führen, aber Möglichkeit im Bewerbungsgespräch daraufhin prüfen
Wortmeldung: Probleme durch „Verstetigung“ von Stellen, da wir uns dadurch selbst schädigen würden
=> Aber kein Alternativvorschlag für die Formulierung

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nicht nur im Sprachstudium ist das ein Problem mit den Leistungspunkten.. Wenn man Lehramt studiert mit Didaktikfach Sport bekommt man lediglich einen 1/2 LP?! Oder für Sportklausuren auch nur 1 LP...

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